Die Ausstellung ‚Die Macht der Gefühle‘ in München untersucht, wie Emotionen wie Angst und Solidarität die deutsche Geschichte seit 1919 prägten und bis heute politische Debatten beeinflussen.
Eine emotionale Zeitreise durch 100 Jahre deutsche Geschichte beginnt heute in München. Die Ausstellung „Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19“ eröffnet im Kulturzentrum Neuhauser Trafo. Sie untersucht, wie zwanzig Schlüsselgefühle Politik und Gesellschaft geprägt haben.
Von Wut bis Hoffnung: Gefühle als politische Kraft
Die Schau der Historikerinnen Ute und Bettina Frevert startet im Jahr 1919 und reicht bis in die Gegenwart. Im Fokus stehen Emotionen wie Angst, Wut, Solidarität und Vertrauen. Die Ausstellung zeigt, wie diese Gefühle in verschiedenen Epochen instrumentalisiert wurden und welche Macht sie bis heute in Debatten entfalten.
Ein Ziel ist es, Kontinuitäten und Brüche in der kollektiven Gefühlswelt aufzuzeigen. Geschichte besteht demnach nicht nur aus Fakten, sondern auch aus tiefen menschlichen Empfindungen. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
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Kulturzentrum als idealer Ort
Die Wahl des Veranstaltungsorts ist Programm: Der Neuhauser Trafo in Neuhausen-Nymphenburg ist ein lebendiges Bürgerzentrum. Aus einer alten Transformatorenstation wurde ein Treffpunkt für Kunst und Engagement mit über 1.500 Veranstaltungen jährlich.
Hier soll der Dialog über komplexe historische Themen mitten in der Gesellschaft stattfinden. Der Trägerverein und das Münchner Kulturreferat machen die Ausstellung für alle zugänglich – der Eintritt ist frei.
Praktische Informationen zum Besuch
Die Ausstellung läuft vom 24. Januar bis zum 13. März 2026.
* Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–20 Uhr, Wochenenden bei Betrieb 10–17 Uhr
* Achtung: Während der Faschingsferien bleibt die Schau geschlossen.
* Eröffnung: Die Vernissage findet heute um 18 Uhr statt.
Parallel zur Ausstellung bietet der Trafo sein gewohnt vielfältiges Programm: von Tango-Kursen über Strickabende bis zu Workshops wie „Collective Journaling“.
Warum das Thema heute relevant ist
Die Geschichte der Gefühle gewinnt in der Forschung an Bedeutung. Die Münchner Schau macht diese Erkenntnisse öffentlich. In einer Zeit emotional aufgeladener politischer Diskurse liefert sie wichtige Denkanstöße.
Wie wirken Emotionen als politischer Faktor? Die Ausstellung bietet nicht nur einen historischen Rückblick, sondern auch Schlüssel zum Verständnis aktueller gesellschaftlicher Dynamiken. Sie setzt damit ein kulturelles Ausrufezeichen in der Münchner Stadtlandschaft.
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