
Der Syntainics MBC steckt weiter in der Krise. Das Team aus Weißenfels verliert auch gegen die Gladiators Trier und wartet nun bereits seit mehr als einem Monat auf einen Sieg. Für die Niners Chemnitz gab es in Oldenburg eine bittere Pleite.
Die Basketballer des MBC Syntainics sind in der Bundesliga weiter auf sportlicher Talfahrt. Die Weißenfelser verloren ihr Heimspiel gegen Vet-Concept Gladiators Trier mit 84:110 (35:56), kassierten damit die siebte Niederlage in Serie und geraten immer näher an die Abstiegszone.
Charles Callison vom MBC war gegen Trier mit 20 Punkten erfolgreichster Schütze.
Trier macht schon zur Halbzeit alles klar
Nur bis zum 5:5 (3.) konnte der MBC mithalten. Dann zog Trier mit einem 16:4-Lauf auf 21:9 (8.) davon und baute diesen Vorsprung nach einer Viertelstunde bereits auf 41:20 aus. Die Gastgeber trafen vor der Pause nur 33 Prozent aus dem Feld und leisteten sich acht Ballverluste. Die Trierer hatten eine Trefferquote von 54 Prozent und verloren nur ein einziges Mal den Ball. Damit war die Entscheidung in dieser Partie schon nach den ersten beiden Vierteln gefallen.
Chemnitz verspielt Sieg in Oldenburg
Die Niners Chemnitz haben in der Bundesliga die vierte Niederlage nacheinander kassiert. Das ersatzgeschwächte Team von Trainer Rodrigo Pastore musste sich bei den Baskets Oldenburg mit 72:89 (47:39) geschlagen geben. Yordan Minchev war mit 17 Punkten bester Werfer.
Corey Davis rechts, Niners Chemnitz und Christopher Clemons links, EWE Baskets Oldenburg
Die Chemnitzer, die kurzfristig auch auf Center Amadou Sow verzichten mussten, starteten fahrig ins Spiel und gerieten schnell mit 7:17 (6.) in Rückstand. Pastore reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Die Sachsen zogen in der Folge bis auf 42:30 (18.) davon.
Den Vorsprung konnten die Niners weiter ausbauen, führten zu Beginn des letzten Viertels mit 66:59, ehe sie völlig kollabierten. Sieben Minuten lang blieben sie ohne Feldkorb und leisteten sich teils haarsträubende Ballverluste. So konnte Oldenburg dank eines 25:1-Lauf das Spiel noch gewinnen.
SpiO/dpa