In einer ehemaligen Shishabar an der Adolf-Flecken-Straße soll eine Anlaufstelle für Obdachlose entstehen, wo sich diese tagsüber aufhalten und unter Aufsicht – und in geringen Mengen – auch Alkohol konsumieren dürfen, allerdings keine „harten“ Schnäpse. Darüber informierte Sozialdezernent Holger Lachmann jetzt die sozialpolitischen Sprecher der Fraktionen. Mit dem Verzicht auf ein, so wörtlich, Alkoholabstinenzgebot will die Caritas auch Menschen erreichen, die aufgrund ihres psychosozialen aber auch gesundheitlichen Zustandes auf Alkohol nicht verzichten können. „Für uns ist das ein Experiment“, sagt Dirk Jünger, der Leiter der Caritas Sozialdienste GmbH. Denn es gebe nicht viele Träger, die das so vorhalten.