Wetterdienst warnt

Schwerer Schneesturm trifft USA – Flüge in Frankfurt gestrichen

25.01.2026 – 09:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Flugzeuge von United Airlines und der Lufthansa am Flughafen Frankfurt (Archivbild): Wegen eines schweren Schneesturms in den USA wurden einige Flüge annulliert.Vergrößern des Bildes

Flugzeuge von United Airlines und der Lufthansa am Flughafen Frankfurt (Archivbild): Wegen eines schweren Schneesturms in den USA wurden einige Flüge annulliert. (Quelle: IMAGO/Ulrich Roth)

Ein schwerer Schneesturm droht, das öffentliche Leben vor allem im Süden und Osten der USA lahmzulegen. In Frankfurt werden Flüge annulliert.

In Frankfurt fallen alleine am Sonntag bereits sechs Flüge aus, darunter Verbindungen nach New York, Washington oder in die kanadische Metropole Toronto. Betroffen sind Flüge der Fluggesellschaften Delta und United Airlines. Auch die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa annullierte mehrere Flüge am Sonntag. Der NWS erwartet in den USA teils „katastrophale“ Auswirkungen auf das öffentliche Leben.

Ein Lufthansa-Sprecher erklärte: „Mehrere Flughäfen im US-Bundesstaat Texas, an der Ostküste der Vereinigten Staaten sowie in Kanada bereiten sich weiterhin auf einen schweren Wintersturm vor“. Daher habe die Fluggesellschaft vereinzelt Flüge mit Zielen an der US-Ostküste annulliert. Aufgrund der unsicheren Wetterlage sei mit Verspätungen und weiteren Annullierungen zu rechnen.

Auch am Flughafen München wurden mehrere Verbindungen von United-Airlines gestrichen, darunter Flüge nach New York und Washington. Die Meteorologen in den USA rechnen damit, dass der Wintersturm Fern von Sonntagabend an über weite Teile des Landes bis in Richtung Texas ziehen wird. Erste Verbesserungen werden frühestens am Dienstag erwartet.

Die Fluggesellschaften wollen betroffene Passagiere kurzfristig über Alternativen informieren. Reisende werden gebeten, vorab ihre Flugverbindungen zu checken. Abgesehen von den Ausfällen lief der Flugbetrieb in Frankfurt am Main am Sonntagvormittag problemlos an.

Der NWS rechnet in Teilen des Nordostens der USA mit bis zu 45 Zentimetern Neuschnee, außerdem könne es vor allem im Süden des Landes zu „katastrophaler Eisbildung“ kommen. Die Wetterexperten rechnen mit Stromausfällen, die teils mehrere Tage lang anhalten können. Das Wetter würde zudem dazu führen, dass die Reparaturarbeiten länger dauern könnten.