Das Kapitel Mohamed Dräger bei Eintracht Braunschweig ist beendet – und zwar vorzeitig. Gegen Ende des Vertrags trennten sich die Wege im Winter abrupt. Dräger, einst als Hoffnungsträger geholt, fand bei den Löwen nie wirklich ins Spiel. Nun wagt er den Neustart in seiner Heimat Tunesien.
In einem Winter, in dem mehrere Not-Verpflichtungen einschlugen und als „Lebensretter“ im Abstiegskampf wurden, funktionierte Mohamed Dräger als vielleicht größter Name überhaupt nicht. Schon in der Rückrunde wurde er aussortiert, spielte in der laufenden Saison gar keine Rolle mehr. Nun zieht der Eintracht-Flop weiter.
Eintracht Braunschweig: Wunschspieler ohne Erfolg
Mit großen Erwartungen kam Dräger im Januar 2025 vom FC Basel nach Braunschweig. Er sollte der Defensive mehr Stabilität verleihen und sich gleichzeitig für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko empfehlen. Stattdessen folgte Enttäuschung: Nur fünf Pflichtspiele konnte der 29-jährige Rechtsverteidiger unter Trainer Daniel Scherning bestreiten, bevor er aus der Startformation bei Eintracht Braunschweig verschwand. Ab April stand er nicht einmal mehr im Spieltagskader – ein deutliches Zeichen für das fehlende Vertrauen des Vereins.
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Vor den entscheidenden Relegationsspielen setzten die Verantwortlichen endgültig den Schlussstrich und schickten Dräger frühzeitig in den Urlaub (hier mehr zur Dräger-Ausbootung). Dem Vernehmen nach spielte auch sein Verhalten innerhalb der Mannschaft eine Rolle: In der Kabine soll es mit ihm häufiger zu Spannungen gekommen sein.
Abschied von Eintracht Braunschweig
Nach der Ausbootung hielt sich Dräger bei der U23 von Eintracht Braunschweig fit. Im Sommer nahm er die Herausforderung an, Spielpraxis in der Oberliga Niedersachsen zu sammeln, um sich für einen neuen Klub aufzudrängen. Dieser Plan ging schließlich auf. Mit Esperance Tunis fand der tunesische Nationalspieler wieder einen Verein, bei dem er sich beweisen kann.
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Die Ankündigung seines Wechsels sorgte in Tunesien für großes Aufsehen. Medien begleiteten ihn sogar bei der Ankunft am Flughafen, und am Sonntag (11. Januar) folgte die offizielle Verkündung seines Transfers. Dräger posierte stolz im Trikot seines neuen Arbeitgebers. Der Vertrag bei Braunschweig, ursprünglich bis Sommer 2026 gültig, wurde vorzeitig aufgelöst – eine Entscheidung, die wohl auf beidseitigem Einvernehmen basierte.
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Drägers Zeit bei Eintracht Braunschweig war geprägt von großen Erwartungen und bitterem Scheitern. Es passte einfach nie zwischen dem Spieler und den Löwen. Doch das Kapitel ist nun abgeschlossen, und für den gebürtigen Freiburger öffnet sich ein neuer Weg bei Esperance Tunis.