Die Eisernen erleben Union-Fußball …

Gegen den BVB (0:3) musste der 1. FC Union feststellen, wie es in den letzten Wochen ihren Gegnern erging. Denn: Die Dortmunder traten am Samstagabend ähnlich auf, wie es die Eisernen normalerweise tun. Am Ende konnte Union dem nichts entgegensetzen, wurde mit der eigenen Taktik geschlagen.

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Aljoscha Kemlein (21): „Dortmund hat heute absolut den Kampf angenommen. Sie haben in einer ähnlichen Art und Weise gespielt wie wir, waren in den entscheidenden Situationen abgeklärter.“

Normalerweise die große Stärke der Eisernen: Hinten stabil stehen, vorn Tore durch Standards erzielen und dabei mit einer „ekligen“ Spielweise den Gegner ärgern. Das hat in dieser Saison mehrfach gegen vermeintlich große Teams geklappt. Unter anderem gegen Bayern (2:2).

Aber: Auch der BVB hat eine stabile Abwehr, mit Ex-Unioner Nico Schlotterbeck (26) einen der besten Verteidiger der Liga. Gegen Union glänzten sie zudem bei Standards. In der 10. Minute verwandelte Emre Can (32) einen Elfmeter – Union-Keeper Frederik Rönnow hatte zuvor Serhou Guirassy (29) zu Boden gerissen.

Elfmeter-Entscheidung macht den Unterschied

Kemlein dazu: „Der Elfmeter zieht so ein bisschen den Stecker. Das ist besonders ärgerlich. Wir haben trotzdem versucht, weiterzumachen. Ich glaube, der BVB hat gezeigt, was ein Top-Team ausmacht, und uns in den entscheidenden Situationen dann eiskalt erwischt.“

Auch Trainer Steffen Baumgart sieht die Situation als Knackpunkt: „Ich glaube, das Spiel war von Anfang so ein bisschen gegen uns mit der Elfmeter-Situation.“

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Quelle: BILD25.01.2026

Dazu kommt: Die Dortmunder traten ähnlich gallig auf wie Union, brachten mit kleinen Fouls die Eisernen aus dem Rhythmus. BVB-Kapitän Can provozierte die Eisernen sogar immer wieder.

Am Ende kam Union nicht gegen diese Spielweise an, die ihrer eigenen so ähnelt. Auch, weil die individuelle Klasse der Dortmunder zu hoch ist. Und die Berliner am Samstagabend keinen Plan B hatten.

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