Vincent Brecht (links) bringt am Bismarckplatz ein Plakat der Partei Die Linke an, Daniel Djaziri (rechts oben) posiert am Killesberg vor einem FDP-Plakat. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt, Valentin Schwarz
Am frühen Sonntagmorgen trotzen hunderte Wahlkampfhelfer der Kälte in den Stuttgarter Straßen. Was erleben sie beim Plakatieren für die Landtagswahl in Baden-Württemberg?
Sonntagmorgen um 8 Uhr, Liebenzeller Straße, Bad Cannstatt: Auf dem Frühstückstisch stehen Kaffee, Käsekuchen und veganer Fleischsalat, daneben gesellschaftskritische Literatur. Rund 30 Leute stärken sich im Stadtteilzentrum der Partei Die Linke, bevor sie gleich mit Plakaten durch Stuttgart ziehen. Organisatorin Nora Nolle aus dem Linken-Kreisverband spricht von einer „unchristlichen Uhrzeit für einen Sonntag“, dabei ist ihre Partei verhältnismäßig spät dran. Bereits seit 6 Uhr ist es offiziell erlaubt, in Stuttgart für die Landtagswahl zu plakatieren.
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