Bielefeld/Paderborn. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft Beschäftigte der Länder an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und bei Studierendenwerken in NRW am Mittwoch, 28. Januar, zum Campus-Warnstreiktag auf.
Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Bundesweit werden laut Verdi in mehr als 60 Städten Beschäftigte für ihre Tarifforderungen demonstrieren. An mehr als 40 Standorten werden laut Verdi Warnstreiks stattfinden. Das ist in Bielefeld und Paderborn geplant:
- Uni Bielefeld: Die Kundgebung beginnt um 10 Uhr vor dem Haupteingang der Universität
- Uni Paderborn: Im Hauptfoyer sind von 10 bis 14 Uhr Infostände, Mitmachaktionen und ein Aktions-Café geplant. Um 12 Uhr beginnt die Kundgebung vor dem Q-Gebäude.
Verdi fordert für die fast 3 Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich zur Stärkung der unteren Lohngruppen.
Zudem will die Gewerkschaft für die mehr als 300.000 studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte eine Aufnahme in den Tarifvertrag und eine „bedarfsgerechte Ausfinanzierung von Hochschulen und Studium“.
×
Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail zur Bestätigung Ihrer Anmeldung.
Erst danach ist diese abgeschlossen.
Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner.
×
Sie haben bisher Ihre E-Mail-Adresse noch nicht bestätigt.
Erst danach ist diese abgeschlossen.
Bitte prüfen Sie auch den Spam-Ordner.
×
Es ist einen Fehler aufgetreten
Bei Fragen hilft unser Newsletter-Support
Newsletter
Wirtschaft
Wöchentlich die neuesten Wirtschaftsthemen und Entwicklungen aus OWL.
Jetzt anmelden
Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorlegt
Von Länderseite wurden die Forderungen wegen knapper Haushalte wiederholt als überzogen zurückgewiesen. Ein Angebot liegt bisher nicht vor. Allerdings war von Arbeitgeberseite auch Zuversicht zu hören, dass ein Abschluss im Februar zustande kommen könnte.
„Hochschulen sichern wissenschaftliche Kompetenz und qualifizieren dringend benötigte Fachkräfte. Wer beim Personal kürzt, gefährdet die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, sagt Frank Bethke, stellvertretender Landesbezirksleiter von Verdi in NRW.
Die Länder müssten für eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen, Studierendenwerke und Forschungseinrichtungen, für gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung sorgen. „Hält die Bezahlung nicht mindestens mit der Tarifentwicklung im übrigen öffentlichen Dienst Schritt, wird weder bestehendes Personal gesichert noch neue Beschäftigte gewonnen.“