Duisburg schnell die bessere Mannschaft
Die Zebras erarbeiteten sich nach einem umkämpften Beginn ein klares Übergewicht und drückten die Regensburger immer tiefer in die eigene Hälfte. Allein: sie trafen das Tor nicht.
Erst ein Standard brachte die Erlösung für die Hausherren. Patrick Sussek flankte einen Freistoß in den Strafraum des Jahn, wo Joshua Bitter hochstieg und aus kurzer Distanz mustergültig zur Führung köpfte (27.).
Gebhardt verhindert Regensburg-Debakel
Der Jahn konnte sich bei Torwart Felix Gebhardt bedanken, dass man zur Pause nicht noch höher zurücklag. Der 23-Jährige reagierte alleine gegen den bestens aufgelegten Sussek zweimal glänzend und hielt das 0:1 fest.
Kurz nach dem Seitenwechsel war Gebhardt dann aber erneut chancenlos. Sussek schlug einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Regensburger Sechzehner, wo Alexander Hahn zu Lex Tyger Lobinger verlängerte, der aus kurzer Distanz zuerst an Gebhardt scheiterte, den Abpraller aber cool zum 2:0 einschob.
Jahn mit blutleerer Offensive
Wer nun mit einer Trotzreaktion der Oberpfälzer gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Das Team von Cheftrainer Michael Wimmer blieb in seinen Bemühungen nach vorne zu inkonsequent und kam nicht zu nennenswerten Gelegenheiten.
Durch die Niederlage bleibt der Jahn mit 24 Punkten auf dem 14. Rang und hat lediglich fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Duisburg springt durch den Dreier zumindest vorübergehend an die Tabellenspitze.