Im neuen Tatort heute (25. Januar) aus Bremen ermitteln die Kommissarinnen im Studentenmilieu und in einem Nachtclub. Wie wird das, lohnt sich das Einschalten? Hier der Überblick mit Tatort-Kritik.
Handlung: Darum geht es im Tatort heute aus Bremen
Die Jurastudentin Annalena Höpken (Annika Gräslund) wird morgens in der Nähe eines Nachtclubs tot aufgefunden. Zuvor hatte sie nach ersten Recherchen massive Auseinandersetzungen in ihrer Wohngemeinschaft. Außerdem gerät der Obdachlose Emil Klaßen, der Selb attackiert und das Handy der Toten bei sich trägt, in den Kreis der Verdächtigen. Es stellt sich heraus, dass Annalena Höpken unter immensem Leistungsdruck litt, den sie mit Aufputschmitteln zu kompensieren versuchte.
Für die Bremer Kommissarinnen Liv Moormann (Jasna Fritzi Bauer) und Linda Selb (Luise Wolfram), die von ihrem Kollegen Patrice Schipper (Tijan Njie) vom KDD unterstützt werden, ergeben sich eine Reihe von Fragen: Warum kam es zu diversen Auseinandersetzungen innerhalb der Wohngemeinschaft? Wieso ahnte die Mutter Gabriele Höpken (Catrin Striebeck) nicht, wie sehr ihre Tochter unter Druck stand? Ihre Schwester Betty Höpken (Mathilda Smidt) scheint ebenfalls Geheimnisse vor der Mutter zu haben. Und was hat Bettys Freund und Nachtclub-Betreiber Mike Hanisch (Niklas Marian Müller) mit alldem zu tun?
Wer sind die Schauspieler im neuen Tatort am 25. Januar?
- Jasna Fritzi Bauer: Liv Moormann
- Luise Wolfram: Linda Selb
- Tijan Njie: Patrice Schipper
- Helen Schneider: Edda Bingley
- Catrin Striebeck: Gabriele Höpken
- Mathilda Smidt: Betty Höpken
- Annika Gräslund: Annalena Höpken
- Niklas Marian Müller: Mike Hanisch
- Michael Schweisser: Hannes Hannes Butenbeker
- Mitja Over: Colin Trenkner
- Joyce Mayne Sanha: Laslo Wolf
Was ist das Besondere am Tatort „Wenn man nur einen retten könnte“?
„Auch wenn dieser „Tatort“ – wie so oft – mit einer Toten beginnt, ist die entscheidende Frage hier nicht nur: „Wer hat diese Frau umgebracht?“, sondern auch: „Wer war diese Frau?““, sagt Regisseurin Ziska Riemann. „Je weiter die beiden Kommissarinnen in das Umfeld der Toten eintauchen, desto tiefer führt die Spur in dieses Leben hinein: in ihre Wohngemeinschaft, ihr Studium, in die Beziehungen und Abhängigkeiten, die sie geprägt haben. Immer wieder öffnen sich neue Ebenen, neue Blickwinkel auf das vergangene Leben. Und darin liegt auch der Schmerz über den Verlust eines Menschen, der eigentlich noch so viele Chancen hätte haben können.“
Tatort-Kritik: Wie gut wird der Krimi heute am 25.1.?
Geht so. „Der Bremer „Tatort“ mit dem Titel „Wenn man nur einen retten könnte“ verliert sich in Klischees und zu vielen Themen“, heißt es beim Weser-Kurier. „Der neue Fall (…) kommt bei aller gespielten Anteilnahme am Studentenleben zwischen Zukunftsangst und Wohnungsnot als Boomer-Aburteilung daher. Wirklich gut sind die jungen Leute hier nur im Schlechtsein“, schreibt der Spiegel. „Der „Tatort“ aus Bremen führt in eine WG aus der Hölle, und irgendwo brennt angeblich eine Seele. Warum sich alle so hassen, weiß kein Mensch, dafür reimt ein Mitbewohner sich was zusammen“, moniert die Süddeutsche. „Der ganze Tatort: Wenn man nur einen retten könnte“ ist nicht richtig authentisch“, kritisiert auch die Gala.
Wann kommt der neue Tatort aus Stuttgart?
Der Tatort „Wenn man nur einen retten könnte “ kommt heute am Sonntag, 25.1.26, um 20.15 Uhr im Ersten und wird parallel als Stream in der Das Erste-Mediathek gezeigt. Im Anschluss läuft Caren Miosga.
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