Leistungsträger Rowney netzt ein
Cody Brenner hütete heute das Gehäuse für die Hessen, während Jonas Stettmer bei den Eisbären im Tor stand. Blaine Byron fiel indes bis zum Saisonende bei den Eisbären aus, die beim Powerplay statistisch noch viel Luft nach oben hatten. Die Löwen Frankfurt durften früh ihr Überzahlspiel üben, was zuletzt gegen Straubing sehr gut geklappt hatte. Und auch das nächste Powerplay stand an für die Hausherren, die wie die Feuerwehr loslegten, doch in beiden Fällen erfolglos blieben.
Die Eisbären Berlin kamen, bedingt durch die Unterzahlsituationen, nur langsam ins Spiel und hatten nun selbst die erste Gelegenheit bei einfacher numerischer Überlegenheit. Es wurde sofort brandgefährlich vor Goalie Cody Brenner, der jedoch auch nicht zu überwinden war. Die Strafzeitenflut ging munter weiter, nun waren die Gastgeber wieder an der Reihe und dieses Mal funktionierte es zielorientiert und schnell in Person von Carter Rowney, der den genialen Pass von Fröberg eiskalt in der 15. Spielminute verwertete. Die Löwen nahmen zu viele Strafen, was sich rächen könnte: zuletzt verbuchten die Eisbären nur einen Powerplaytreffer in sechs Matches.
Geibel: „Es gab viele Strafen, so kamen wir schwierig ins Spiel. Wir können aber deutlich besser spielen, beide Teams müssen mit der kleinlichen Auslegung der Refs umgehen.“
Carter Rowney mit Doppelpack und hohe Löwen Effizienz
Positiv war für die Hausherren die hohe Effizienz bei den Torschüssen mit 16% bei sechs Abschlüssen. Die Eisbären Berlin begannen ihr restliches Powerplay furios mit mehreren Top Chancen. Auf Keeper Cody Brenner war bislang stets Verlass. Der deutsche Meister drückte von Beginn an mächtig aufs Gaspedal und drängte auf den Ausgleich. Auch Leo Pföderl musste auf die Strafbank, was aber zu keinem weiteren Gegentreffer führte. Doch in der 30. Spielminute verbuchte Carter Rowney seinen heutigen Doppelpack, als er ganz smart Keeper Jonas Stettmer mit dem Bauerntrick düpierte.
Individuelle Fehler durfte sich Frankfurt nicht leisten aber die Eisbären arbeiteten immer noch an den wirklich hochkarätigen Möglichkeiten. Es kam noch besser für die heimischen Fans, denn Michael Joyaux netzte in der 32. Spielminute unhaltbar ein. Nächstes Powerplay für die Löwen, welche die Eisbären einschnürten in deren Zone, doch Jonas Stettmer fror nach einer langen Sequenz die Scheibe ein zum Wechseln. Die Löwen Frankfurt verpassten den vierten Treffer und Jonas Stettmer hielt seine Farben mit tollen Paraden noch im Spiel.
Joyaux: „Wir spielen auf Augenhöhe mit Berlin, sehr schnell und effektiv. Wir stehen defensiv sehr gut und wir müssen nur so weitermachen.“