Die CDU hat die Stichwahl um das Landratsamt im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz für sich entschieden. Nach dem vorläufigen Endergebnis am Sonntagabend erhielt der CDU-Kandidat Alexander Erbert 53,4 Prozent der Stimmen, seine Kontrahentin Antje Ruhland-Führer (AfD) 46,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,2 Prozent.

Im ersten Wahlgang hatte keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erreicht, weshalb die Wähler an diesem Sonntag in einer zweiten Runde über das Amt des Landrats entschieden.

Gesundheitsdezernent Erbert hatte in der ersten Runde 48,8 Prozent der Stimmen erhalten, die Anwältin Ruhland-Führer lag bei 43,6 Prozent. Der dritte Bewerber, Evgeni Kivman von der Tierschutzpartei, schied mit 7,6 Prozent aus dem Rennen aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,4 Prozent. Amtsinhaber Siegurd Heinze (parteilos) war nach 16 Jahren im Amt nicht erneut angetreten.

Sonneberg als Blaupause Die AfD will in Brandenburg erstmals einen Landrat stellen – wo sie sich die besten Chancen ausrechnet

Die Landratswahl in Oberspreewald-Lausitz ist die erste von insgesamt sechs Landratswahlen in Brandenburg in diesem Jahr. In den kommenden Monaten folgen weitere Wahlen unter anderem in den Landkreisen Elbe-Elster, Spree-Neiße, Barnim, Uckermark und Ostprignitz-Ruppin. (mit dpa)