Der Chef der Lebenshilfe Stuttgart äußert sich zur Schlaraffenland-Debatte. Andreas Galts wirft der Stadt erhebliche Versäumnisse bei Leistungen für Menschen mit Behinderung vor.

Als Oberbürgermeister Frank Nopper jüngst in unserer Zeitung den „Abschied vom Schlaraffenland“ verkündete, spielte er damit auch auf das Bundesteilhabegesetz (BTHG) an. Es sei ein Beispiel dafür, dass der Bund Kosten auf die Kommunen abwälze. Andreas Galts, Vorstand der Lebenshilfe Stuttgart, sieht dagegen die Stadt in der Verantwortung. Sein Vorwurf: sie komme ihren Verpflichtungen nicht nach.