Im Kräftemessen mit dem Top-Favoriten der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL), den Jungadlern Mannheim, hat die U 20 des ERC Ingolstadt am Wochenende zweimal den Kürzeren gezogen. 2:4 (1:1, 1:1, 0:2) und 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) hieß es nach den beiden Vergleichen, durch die die Jungpanther in der Tabelle der „Top-Division“ auf Platz zwei rutschten. Dennoch positiv: Weil die Konkurrenten Federn ließen, haben die Ingolstädter seit dem Wochenende die direkte Qualifikation für die Meisterschafts-Play-offs – vier Spiele vor dem Ende der Punktrunde – bereits in der Tasche.
Fast schon traditionell sind die Jungadler in der DNL das Maß der Dinge. Im Vorjahr sicherten sie sich den Titel, nachdem sie im Halbfinale den stark aufspielenden ERC Ingolstadt bezwungen hatten. Geht es nach den Ergebnisse in der Punktrunde, dann müssen die Jungadler auch heuer als Topfavorit auf die Meisterschaft gelten. Gegen den ERC, mit sechs Zähler Vorsprung Zweiter der Tabelle, holte Tabellenführer Mannheimer jedenfalls vier Siege.
Auftaktpartie erst im Schlussdrittel entschieden
Der Doppelvergleich in Ingolstadt ging für die sehr aktiven Ingolstädter (Torschussverhältnis 54:35) indes gut los. Andreas Grin (19.) brachte die Jungpanther vor 105 Zuschauern in der Saturn-Arena in Führung, doch nur Sekunden später schlugen die Gäste durch Robert Riegel (19.) zurück. Im Mittelabschnitt erhöhte Mannheim durch Jason Struck (35.), ehe Liam Trew zum 2:2 (36.) ausglich. Noch schien alles möglich. Mit zwei Treffern von Adrian Kuhn (47., 59./EN) im letzten Drittel entschieden die Mannheimer dann aber die Partie für sich.
Am Sonntag schienen sich die Mannheimer dann noch etwas besser auf die Ingolstädter eingestellt zu haben. So lagen nun die Jungadler bei der Schussstatistik vorne (39:29) und zeigten sich bei den Abschlüssen von Denis Root (12.) und Arsienii Voroteliak (25.) zunächst auch effektiver. Maxim Lessak (30.) konnte für den ERC verkürzen, doch der Favorit blieb souverän und stellte durch Tim Hartmann (39.) noch im zweiten Drittel den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Im Schlussabschnitt traf dann nur noch Root (56., 1:4) für die Mannheimer.
Der Spielplan gewährt den Ingolstädtern nun eine kleine Pause. Weiter geht es erst am 14. Februar mit dem Heimspiel gegen den ESC Dresden (19 Uhr), tags darauf folgt um 12.45 Uhr der zweiten Vergleich mit den Sachsen.
DK