Schockierender Verdacht
Sexualdelikt: Ermittlungen gegen Grundschulbetreuer
26.01.2026 – 10:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Kinder im Klassenzimmer (Archivbild): In Düsseldorf laufen Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter einer Grundschule. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-bilder)
An einer Düsseldorfer Grundschule laufen Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter wegen des Besitzes kinderpornografischer Inhalte. Was bisher bekannt ist.
Die Schulleitung der Heinrich-Heine-Grundschule im linksrheinischen Düsseldorfer Stadtteil Heerdt hat die Elternschaft darüber informiert, dass die Polizei gegen einen Mitarbeiter des katholischen Teilstandorts an der Pestalozzistraße ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat.
In einem Brief, der der Düsseldorfer Lokalredaktion von t-online vorliegt, heißt es: „Es besteht der Verdacht, dass die Person im Besitz von kinderpornografischen Inhalten sein soll.“
Gleichzeitig lägen jedoch keine Hinweise vor, dass ein realer Missbrauch von Schulkindern stattgefunden hat. Der beschuldigte Mitarbeiter sei inzwischen nicht mehr tätig und dürfe das Schulgelände nicht mehr betreten, informierte die Schulleitung die Eltern weiter. „Unser Heine-Team fühlt mit Ihnen“, heißt es am Ende des Briefes.
Auf Anfrage von t-online bestätigte die Schule am Montagmorgen, dass es den Brief an die Eltern gibt. Die Bezirksregierung Düsseldorf teilte auf t-online-Anfrage mit, dass der Mitarbeiter bei der Betreuung des offenen Ganztags tätig war und aktuell ein Ermittlungsverfahren wegen eines Sexualdelikts gegen ihn läuft.
Eine Sprecherin der Bezirksregierung sagte zu t-online: „Aufgrund der laufenden polizeilichen Ermittlungen können wir keine Details zum Sachverhalt mitteilen.“ Den Eltern stünden bei Bedarf verschiedene Beratungs- und Gesprächsangebote zur Verfügung, zudem könnten sie sich bei Fragen jederzeit an die Schulleitung wenden. Eine Antwort der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft zu dem Sachverhalt steht noch aus.
