Die Temperaturen bleiben frostig, und Autofahrer müssen weiterhin vorsichtig sein. Starker Schneefall und Eisregen führten am Morgen in vielen Regionen Deutschlands zu gefährlicher Glätte und Verkehrsbehinderungen. Insbesondere in Berlin war die Lage durch gefrorenen Regen kritisch, Straßenbahnen fielen aus. Viele Bahnen traf die Wetterlage während der Fahrt: Rund 40 Trams steckten mitsamt der Passagiere auf dem Streckennetz fest, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe mit.

Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) galten am Morgen für Teile von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Bayern wegen Glatteis und Schneefall. Für die Region Berlin und Brandenburg wurde die Unwetterwarnung mittlerweile aufgehoben.

In der Hauptstadt und in Brandenburg bleiben am Montag dennoch die Parks und Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg geschlossen. In Nürnberg bleibt der Tiergarten wetterbedingt zu, auch der Augsburger Zoo öffnet heute nicht für Besuchende.

26.01.2026, Bayern, Forchheim: Ein Mann schaufelt in Forchheim Schnee von einem Bürgersteig. Foto: Daniel Löb/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Ein Mann schaufelt im bayerischen Forchheim Schnee von einem Bürgersteig. In dem Landkreis werden zwischen 15 und 20 Zentimeter Neuschnee erwartet.

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Mit Erwärmung über den Gefrierpunkt entspannte sich die Lage in einigen Gebieten, etwa in Sachsen, wo zuvor Unfälle durch Glätte passiert waren.

Schnee und Glatteis sorgt für Unfälle

Im Nordosten und in Südostbayern bleibt die Glatteisgefahr jedoch bestehen. In Franken kann es bis zu 20 Zentimeter Neuschnee geben; in Nürnberg kam ein Autofahrer auf glatter Straße von der Fahrbahn ab und wurde leicht verletzt.

Schnee-Chaos Ostalbkreis: Winterdienst im Dauereinsatz, Massive Schneefaelle von bis zu 25 Zentimetern sorgten am Sonntagabend im Ostalbkreis fuer erhebliche Verkehrsbehinderungen. Aufgrund von White-out-Effekten und starkem Schneefall sank die Sichtweite drastisch. Der Winterdienst ist flaechendeckend im Einsatz. Bilder aus Schwäbisch Gmünd. Schwäbisch Gmünd Baden Württemberg Deutschland *** Snow Chaos Ostalbkreis Winter service in continuous operation, Massive snowfalls of up to 25 centimeters caused considerable traffic obstructions in the Ostalbkreis on Sunday evening Due to white out effects and heavy snowfall, visibility dropped drastically The winter service is in operation across the board Pictures from Schwäbisch Gmünd Schwäb Massive Schneefälle von bis zu 25 Zentimetern sorgten im Ostalbkreis für erhebliche Verkehrsbehinderungen, die Sichtweite sank drastisch.

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Auch am Sonntagabend sorgte Schneefall auf der Autobahn 8 nahe der Schwäbischen Alb für zahlreiche Unfälle mit leichten Verletzungen und hohem Sachschaden. Rund 15 bis 20 Fahrzeuge, darunter viele Lastwagen, blieben bei Weinsberg im Schnee stecken, was zur Sperrung einer Autobahnüberleitung führte.

Lesen Sie bei T+Sicherheit vor Schönheit So bewegt man sich unfallfrei übers Glatteis Eisiges Berlin Vergessen Sie alles, was Sie über Glätte und Rutschen zu wissen glaubten Eisbaden als Selbstversuch Wenn ich nicht achtsam bin, bringt mich die Kälte um Die Aussichten: Weiter Glatteisgefahr

Die Aussichten bleiben durchwachsen: Die Glatteisgefahr hält an, Schnee kann bis Mittwoch weiterfallen, vorwiegend im Süden und Osten bleibt es meist frostig. Im Nordosten entspanne sich die Glatteissituation nur langsam. An der Nord- und Ostseeküste sowie auf Helgoland werden ab Montagmittag Windböen erwartet. Schneeverwehungen sind möglich, ansonsten fällt lokal gefrierender Sprühregen.

Die größten Neuschneemengen werden in Osthessen, nördlichen Bayern und Ostholstein erwartet. Hier rechnet der Deutsche Wetterdienst mit Schneemengen von fünf bis zehn Zentimetern binnen zwölf Stunden.

Von der Uckermark bis nach Usedom warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremen Unwettern aufgrund der landesweit höchsten Regenmengen. Dort bestehe auch die Gefahr von Eisbruch. Im Bayerischen Wald werden Sturmböen erwartet.

In der Nacht auf Dienstag bleibt es weiterhin frostig, abseits der Küsten werden Temperaturen zwischen null und minus fünf Grad vorhergesagt. In Mittelgebirgslagen und in Alpennähe kann die Temperatur auf bis zu minus neun Grad sinken. (Tsp)