• Nach einem winterlich-kalten Sonntag müssen sich die Menschen in OWL auch in den kommenden Tagen auf glatte Straßen einstellen. Seit der Nacht zum Montag zieht Schnee aus Südosten über Nordrhein-Westfalen.
  • In Ostwestfalen sind lokal fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee gefallen. An Stellen, an denen sich Schnee sammelt, sogar bis zu 15 Zentimeter.
  • Am Montagmorgen hat der Schneefall auf zahlreichen Straßen in Ostwestfalen für Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr gesorgt. Es kam zu etlichen Unfällen.
  • Der Busverkehr in mehreren Städten in Ostwestfalen-Lippe ist verspätet. Teilweise wurde er auf vielen Linien komplett eingestellt.

Schnee und Glätte in OWL: die Lage im Liveticker

Nach einem winterlich-kalten Sonntag müssen sich die Menschen in OWL auch in den kommenden Tagen auf glatte Straßen einstellen. Seit der Nacht zum Montag zieht Schnee aus Südosten über Nordrhein-Westfalen, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

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Am Montagmorgen sorgte der Schneefall auf zahlreichen Straßen in Ostwestfalen für Verkehrsbehinderungen. Auf der A2 gab es rund um Porta-Westfalica eine geschlossene Schneedecke. Autos und Lastwagen kamen im Berufsverkehr nur langsam voran.

Auch auf der A30 ist Vorsicht geboten. Laut Polizeiangaben ist es auf beiden Autobahnen bereits zu mehreren Unfällen. Es staute sich an mehreren Stellen, Autofahrer mussten deutlich mehr Zeit einplanen.

Schnee in OWL: Einschränkungen im Berufsverkehr

Die Bielefelder Verkehrsbetriebe Mobiel melden auf einer Vielzahl von Linien Verspätungen und Fahrtausfälle auf zahlreichen Linien. ÖPNV-Nutzer sollten sich vor Fahrtantritt unbedingt informieren, ob sie auf diesem Weg am Montagmorgen zum Ziel kommen. Auch in Herford sind am Morgen keine Busse unterwegs. „Kurzfristiger Ausfall aller Buslinien“, teilt die Stadtverkehr Herford GmbH (SVH) mit.


Vlotho: Lkw stecken auf der Steigung einer Bundesstraße fest, es hat sich ein langer Stau gebildet. - © Christoph Reichwein/dpa

Vlotho: Lkw stecken auf der Steigung einer Bundesstraße fest, es hat sich ein langer Stau gebildet.
| © Christoph Reichwein/dpa

In Ostwestfalen sind lokal fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee gefallen, heißt es laut Deutschem Wetterdienst. An Stellen, an denen sich Schnee sammelt, sogar bis zu 15 Zentimeter. Das betrifft vor allem die östlichen Teile der Kreise Minden-Lübbecke, Lippe, Höxter und Paderborn. Im Rest von Ostwestfalen-Lippe kommt es zu leichtem Schneefall bis fünf Zentimeter. In Bereichen, in denen sich der Schnee staut, können es hier bis zu zehn Zentimeter werden.

Schnee in weiten Teilen NRWs

Der Wetterdienst warnt vor einer geschlossenen Schneedecke, Glätte und einer eingeschränkten Sichtweite. Autofahrer sollten ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen sowie Verzögerungen und Behinderungen einplanen. Unnötige Fahrten im Straßenverkehr sollten vermieden werden. Im morgendlichen Berufsverkehr gab es teils erhebliche Behinderungen durch schneebedeckte Straßen. Außerdem herrscht weiter verbreitet Glättegefahr.

Auch im Sauerland und in Teilen des Münsterlands blieb Schnee auf den Straßen liegen. Der Winterdienst war im Großeinsatz. Im Laufe des Morgens sollen die Schnee-Wolken weiter in Richtung Ruhrgebiet ziehen. Der Deutsche Wetterdienst erwartet für die allermeisten Regionen in NRW aber nur leichten Schneefall von einem bis fünf Zentimetern. Unwetterwarnungen gibt es nicht. Die größten Gefahren sehen die Meteorologen im Nordosten Deutschlands. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin warnen sie vor teils extremem Glatteis.

In den Abendstunden lasse der Schnee in Ostwestfalen-Lippe allmählich nach. Die Temperaturen lägen bei Höchstwerten von null bis drei Grad. Dazu wehe ein mäßiger Wind.


Vlotho: Bei starkem Schneetreiben fährt ein Fahrzeug vom Winterdienst über eine Straße. - © Christoph Reichwein/dpa

Vlotho: Bei starkem Schneetreiben fährt ein Fahrzeug vom Winterdienst über eine Straße.
| © Christoph Reichwein/dpa

Zugverkehr in ganz Deutschland beeinträchtigt

Aufgrund des Wintereinbruchs kommt es Montag bundesweit zu Verspätungen und Zugausfällen. Das teilt die Deutsche Bahn mit. Im Laufe des Tages werden weitere Einschränkungen im Norden Deutschlands erwartet.

„Bitte informieren Sie sich nochmals vor Reiseantritt über Ihre Verbindung auf bahn.de, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970“, heißt es auf der Internetseite der Bahn.

Glätte und Schnee auch am Dienstag und Mittwoch

In der Nacht zum Dienstag sei gebietsweise wieder Glätte möglich. In der zweiten Tageshälfte regne es, in Hochlagen von NRW seien Schnee oder gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Das Thermometer zeigt maximal zwei Grad in OWL. Der Wind sei mäßig.

Auch interessant: Glättegefahr in OWL: Warum bei ähnlichen Wetterlagen mal gewarnt wird – und mal nicht

In der Nacht zum Mittwoch gibt es dem DWD nach zeitweise Regen oder Schnee, der mitunter auch gefriert. Am Tag könne es zunächst im Nordosten und später noch in weiteren Teilen Nordrhein-Westfalens wieder schneien. Die Temperaturen lägen bei maximal vier bis sieben Grad im Westen und maximal null bis drei Grad im Osten. Es gehe ein nur schwacher Wind.

Mit Material der dpa