Am 8. März finden die Landtagswahlen statt, seit dem 10. Januar dürfen die Parteien mit Wahlplakaten in Karlsruhe für sich werben. Einige Tafeln und Plakate sind bereits Vandalismus zum Opfer gefallen. Vermehrt davon betroffen sind augenscheinlich die Plakate der CDU: In den Karlsruher Stadtteilen Oststadt und Rintheim wurden die großen Werbebanner des CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel umgeworfen, während die der Konkurrenz von SPD und FDP unbeschädigt blieben.

Vandalismus von CDU-Wahlplakaten in der Karlsruher Oststadt und Rintheim am 25. Januar 2026.

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Vandalismus von CDU-Wahlplakaten in der Karlsruher Oststadt und Rintheim am 25. Januar 2026.
Foto: Thomas Riedel

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Vandalismus von CDU-Wahlplakaten in der Karlsruher Oststadt und Rintheim am 25. Januar 2026.
Foto: Thomas Riedel

„Es wird organisiert gegen die CDU vorgegangen“

Auch Wahlplakate von CDU-Landtagskandidat Robin Schuster, der im Wahlkreis Ost um Stimmen wirbt, wurden heruntergerissen. Es sei schon immer so gewesen, dass besonders die Partei, die den Kanzler stellt, am stärksten von Vandalismus betroffen ist, so der Politiker gegenüber der Redaktion am Sonntag, 25. Januar.

Robin Schuster,  Kandidat der CDU Karlsruhe zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg.

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Robin Schuster,  Kandidat der CDU Karlsruhe zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg.
Foto: ps/ CDU Karlsruhe

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Robin Schuster,  Kandidat der CDU Karlsruhe zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg.
Foto: ps/ CDU Karlsruhe

Diese Intensität habe er allerdings bisher in dieser Form nicht erlebt: „Es wird organisiert gegen die CDU vorgegangen“, sagt er.

Schuster verurteilt Vandalismus an Wahlplakaten

Den Vandalismus selbst bezeichnet er als „schrecklich und verachtenswert“. Jeder, der Wahlplakate demoliert, trete die Spielregeln der Demokratie mit Füßen, so Schuster.

Vandalismus von CDU-Wahlplakaten in der Karlsruher Oststadt und Rintheim am 25. Januar 2026.

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Foto: Thomas Riedel

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Vandalismus von CDU-Wahlplakaten in der Karlsruher Oststadt und Rintheim am 25. Januar 2026.
Foto: Thomas Riedel

Als Verantwortliche macht er unterschiedliche Gruppierungen aus: „Die Angriffe kommen meist von ganz links, aber auch ganz rechts. Das muss man sagen, das gehört zur Wahrheit dazu“, sagt er.

CDU bringt jeden Vorfall zur Anzeige

Die Partei habe jeden Vorfall zur Anzeige gebracht. Inzwischen gebe es bei der Polizei Karlsruhe ein eigens abgestelltes Team, das sich mit dem Thema beschäftigt und beispielsweise mehr Kontrollfahrten durchführt. Zudem sei der Staatsschutz eingeschaltet worden. Zusätzlich will die CDU selbst nachts an den kritischen Stellen in der Oststadt, wie an der Ludwig-Erhard-Allee und dem Ostring Richtung Hauptfriedhof, patrouillieren.

  • Franziska Gebhard

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