Patrick Wellner (links) und Stavros Liakeas vom griechischen Restaurant Yamas, Jo Orwaldi (Mitte) vom Dieckmann’s, Konstantin Kolombet und Dominik Bodendorf vom Widu im Hotel Wittekindshof (rechts) freuen sich auf das Menükarussell 2026. © Julia Segantini

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Das Menükarussell geht wieder an den Start: Vom 1. Februar bis 31. März 2026 laden Restaurants in Dortmund und der Region zu Vier-Gang-Menüs mit begleitenden Weinen ein. Die eigens für das Menükarussell entwickelten Menüs werden in diesem Zeitraum zum Festpreis angeboten. Enthalten sind die Weine (oder alternativ Bier) sowie Mineralwasser. Aperitif, Digestif sowie warme und Soft-Getränke sind nicht inklusive.

Das Menükarussell gilt als größtes geschlossenes Gastronomie-Konzept Deutschlands und ist eine eingetragene Marke. Gegründet wurde es vom Lebensmittelgroßhändler Niggemann Food Frischemarkt GmbH gemeinsam mit der Privatbrauerei Fiege.

Für Andreas Sievers von Niggemann gehört der Netzwerkgedanke zum Erfolg: „Jedes Jahr bildet sich ein ‚Menükarussell-Tourismus’; Gruppen finden sich, fahren auch in andere Regionen und klappern alle Teilnehmer ab.“

Was bietet das Menükarussell?

Für Gäste bietet das Menükarussell die Möglichkeit, das eigene Stammrestaurant von einer anderen Seite kennenzulernen oder bewusst Neues auszuprobieren. Entsprechend groß ist die Nachfrage: „Teilweise gibt es bereits im Dezember Reservierungen, viele Fans warten schon kurz nach Ende auf die neuen Teilnehmer“, so Sievers.

Neu ist in diesem Jahr nicht alles – aber manches kehrt zurück. Nach einem rein digitalen Versuch im vergangenen Jahr liegen die gedruckten Menükarussell-Hefte wieder aus. „Wir hatten sehr viel Gegenwind“, sagt Sievers. „Deshalb setzen wir quasi auf eine andere Form von Nachhaltigkeit: Die Leute nutzen die Hefte oft noch lange nach dem Menükarussell als Restaurantführer.“

Auch für die Betriebe selbst kann das Konzept ein Türöffner sein. Dominik Bodendorf, Leiter des Restaurants WIDU im Hotel Wittekindshof erzählt: „Viele haben uns erst durch das Menükarussell wahrgenommen. Daraus sind neue Stammgäste entstanden. Hotels laufen gastronomisch oft unter dem Radar.“

Beim griechischen Restaurant Yamas bedeutet die Teilnahme vor allem eines: raus aus Routinen. „Als Meze-Restaurant haben wir keine klassischen Vorspeisen, Hauptspeisen oder Menüs. Wir kommen wirklich aus unserer Komfort-Zone raus“, sagt der Dortmunder Betriebsleiter Patrick Wellner.

Teilnehmer aus Dortmund

  • Acqua (neu)
  • Albero Verde – Grüner Baum
  • Bistro 09 (neu)
  • Brüderlich
  • Der Lennhof
  • Dieckmann‘s
  • Friends
  • Kerstins NORDISCH-WESTFÄLISCH
  • Linguini (neu)
  • Möwe
  • NEUNZEHN30
  • Overkamp
  • Pferdestall
  • Quiro
  • Rodenberg 1770
  • SYGHT
  • THE BEEF by Emil
  • The Stage
  • Vida
  • WIDU
  • Yamas – Dortmund

Hinweis für Gäste: Eine spontane Bestellung des Menükarussells ist meist möglich, die Restaurants freuen sich aber über Reservierungen mit dem Hinweis „Menükarussell“. Ob die Weine besonders hochwertig sind und ob nachgeschenkt wird, entscheidet jeder Betrieb selbst. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass ein Restaurant mindestens ein Jahr besteht.

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