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Berlin – Die DDR-Platten am Brandenburger Tor wurden aus politischen Gründen unter Denkmalschutz gestellt. Diese Entscheidung muss aufgehoben werden.

Die DDR-Plattenbauten an der Wilhelmstraße (zwischen Voß- und Behrenstraße) sind in einem miserablen Zustand. Die Eigentümer wollen sie durch Neubauten ersetzen und werden daran seit vielen Jahren von Senat und Bezirksamt gehindert. Im September 2021 wurde das schäbige Ensemble unter Denkmalschutz gestellt, was jeglichen Um- und Neubau unmöglich macht.

Zu diesem Schritt wurde Landeskonservator Rauhut gedrängt – vom damaligen Bausenator Scheel (Linke). Dessen Abteilungsleiter Manfred Kühne bat Rauhut um Denkmalschutz, um die Pläne der Eigentümer zu durchkreuzen. 

Diese Intervention sollte vertuscht werden. Vor dem Verwaltungsgericht behauptete Kühne, er habe mit Rauhut gar nicht kommuniziert. Für diese Lüge wurde er im Dezember 2024 zu einer Geldstrafe von 13.500 Euro verurteilt. Er legte Widerspruch ein. Im September 2025 wurde das Verfahren gegen eine Geldauflage in Höhe von 2000 Euro eingestellt, Kühne wurde aber nicht freigesprochen.

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Er hatte gelogen, um zu verschleiern, dass man den Denkmalschutz missbrauchte, um den Eigentümern der Gebäude an der Wilhelmstraße Umbau oder Neubau unmöglich zu machen. Die Linke wollte zu den Wahlen im Herbst 2021 einen triumphalen Sieg gegen das Privateigentum vorzeigen. 

Die Begründung für den Denkmalschutz wurde von Rauhut an den Haaren herbeigezogen. Er schwadronierte von einem „Leuchtturmprojekt der Ost-Berliner Hauptstadtplanung“. Dabei dienten die Plattenbauten lediglich dazu, den Todesstreifen am „Zonenrandgebiet“ zu verdecken. Die Wilhelmstraße – eine der berühmtesten Straßen Berlins – wurde baulich verschandelt.

Fazit: Der Denkmalschutz muss sofort aufgehoben werden.