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Washington – Greifen die USA demnächst doch gegen das islamische Regime im Iran durch? Die regierenden Islamisten haben ihre Bürger von der Kommunikation abgeschnitten und zu Zehntausenden massakriert! Und Amerika rüstet am Golf massiv auf.
Der US-Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ ist im Nahen Osten eingetroffen. Der von drei Zerstörern begleitete Träger befinde sich im Indischen Ozean und solle „die regionale Sicherheit und Stabilität fördern“, teilte das US-Zentralkommando am Montag im Internet mit.
Zerstörer tragen Hunderte Raketen
Auf der USS Abraham Lincoln sind Tausende Besatzungsmitglieder und mehrere Flugzeugstaffeln stationiert, darunter Kampfmaschinen vom Typ F-35 Lightning II und F/A-18 Super Hornet. Die Zerstörer tragen Hunderte Raketen, darunter auch Dutzende Tomahawk-Marschflugkörper zum Angriff auf Landziele. Darüber hinaus hat die US-Regierung weitere Kampfflugzeuge in die Region beordert. Experten, die Flugverfolgungsdaten analysieren, haben auch Dutzende Frachtflugzeuge des US-Militärs beobachtet, die ebenfalls dorthin unterwegs sind.
Das Vorgehen ähnelt dem des vergangenen Jahres, als die USA in Erwartung eines iranischen Gegenangriffs nach der Bombardierung dreier wichtiger Nuklearanlagen Flugabwehrwaffen verlegten. Wenige Tage nach den Angriffen feuerte der Iran dann mehr als ein Dutzend Raketen auf den US-Luftwaffenstützpunkt Al-Udeid ab. Es gab aber keine Verletzten.
Hält Trump sein Versprechen an die Iraner doch ein?
Rund um den Iran bringt das US-Militär also Flugzeugträger, Kampfjets und personellen Nachschub in Stellung. Ein Hinweis darauf, dass US-Präsident Donald Trump (79) sein Versprechen vom 13. Januar, dem Aufstand gegen die brutalen Mullah-Herrscher im Iran unter die Arme zu greifen, doch noch wahrmachen könnte?
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Zunächst ruderte der US-Präsident zurück und nannte als Grund, die Mullahs hätten 800 geplante Hinrichtungen gestoppt – eine Darstellung, der selbst das iranische Regime widersprach.
Mittlerweile scheint klar, dass die herrschenden Islamisten den Aufstand der Iraner, die ein Land ohne Scharia wollen, so blutig niederschlugen, dass ihre Schergen (Revolutionsgarden und Basidsch-Miliz) die Straßen mit Leichensäcken säumten. Laut internen Quellen des Regimes, die dem Time-Magazin zugespielt wurden, töteten sie allein vom 8. bis zum 10. Januar 30.000 Menschen. Damit hätten sie eines der größten Massaker der Neuzeit angerichtet.
Flugzeugträger in der Golfregion eingetroffen
- Neben dem US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln mit rund 5700 Soldaten und mehreren Kriegsschiffen liegen laut Euronews drei amerikanische Zerstörer vor der spanischen Küste und ein U-Boot südlich von Griechenland. Diese Schiffe sind mit Tomahawk-Marschflugkörpern bewaffnet – Präzisionswaffen mit hoher Reichweite. Im Ernstfall könnten sie innerhalb kürzester Zeit iranische Ziele angreifen.
- Bereits am vergangenen Donnerstag wurden auf dem Luftwaffenstützpunkt Mafraq Al Khadim in Jordanien 17 US-Kampfjets vom Typ F-15 stationiert. In sozialen Medien verbreitete Satellitenbilder zeigen die Maschinen auf dem Stützpunkt, rund 850 bis 900 Kilometer von der iranischen Grenze entfernt. Die F-15 ist ein schwerer Mehrzweck-Kampfjet für Angriffe auf andere Flugzeuge und Ziele am Boden.
Transportflugzeuge und „Tankstelle“ in der Luft
Auf denselben Satellitenbildern sind zudem vier C-17-Transportflugzeuge zu sehen, die den Nachschub für die eingesetzten Kampfjets sicherstellen. Die C-17-Flieger können Soldaten, Munition und schweres Militärgerät transportieren. Sie gilt als Rückgrat der US-Militärlogistik. Daten der Flugtracking-Website „Flightradar24“ zeigten zudem bereits in den frühen Stunden des Donnerstags ein ungewöhnlich hohes Aufkommen an C-17-Transportflügen in den Nahen Osten. Die Maschinen pendelten nahezu ununterbrochen zwischen westlichen Stützpunkten und der Region.
Daten desselben Portals zeigen auch, dass am Mittwochvormittag zehn US-Tankflugzeuge vom Typ KC-135 im Nahen Osten eintrafen. Die KC-135 betankten Kampfjets während des Flugs. Sie verlängern die Einsatzdauer der Kampfjets erheblich. Ohne derlei „Tankstellen in der Luft“ sind Langstrecken- und Dauereinsätze weit entfernt von Basen oder Flugzeugträgern kaum möglich.
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