Bis zum Jahr 2035 will Düsseldorf klimaneutral werden. Dafür muss auch die Wärmeversorgung angepasst werden: Nach Angaben der Landeshauptstadt entfallen aktuell rund 92 Prozent der Endenergie im Wärmebereich auf fossile Energieträger – mit Erdgas als größtem Anteil. Nach Vorgabe des Bundes muss bis 2045 eine Transformation zu klimafreundlichen Alternativen stattfinden.

Um das Ziel zu erreichen, hat die Stadt eine Kommunale Wärmeplanung erstellt. Diese zeigt Strategien und Maßnahmen für eine nachhaltige Wärmeversorgung in Düsseldorf auf und dient als Planungsgrundlage und Handlungsempfehlung. Das umfassende Projekt verfolgt einen partizipativen Ansatz, in den die Stadtgesellschaft eingebunden wird.

Noch bis Freitag, 30. Januar, besteht im Zuge der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlage die Möglichkeit, den vollständigen Planungsentwurf einzusehen. Der Bericht ist auf der Webseite „Beteiligung NRW“ im Portal der Landeshauptstadt Düsseldorf unter beteiligung.nrw.de/k/1020701 abrufbar. Darüber hinaus kann im Geoportal Düsseldorf Maps unter der Kategorie „Klima und Umwelt“ das Zielszenario der Wärmeversorgungsarten für das gesamte Stadtgebiet abgerufen werden: maps.duesseldorf.de/komm_waermeplan

Ergänzend zur Online-Beteiligung ist die Einsichtnahme in den Entwurf auch im Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz an der Brinckmannstraße 7 im Raum 608 möglich. Beim Wunsch, einen Termin vor Ort wahrnehmen zu können, wird um Anmeldung telefonisch unter 0211 8992300 oder per E-Mail an waermeplanung19@duesseldorf.de gebeten. Die Offenlage war bereits Mitte Januar gestartet. Zum Planungsentwurf können auch Stellungnahmen abgegeben werden. „Die Landeshauptstadt Düsseldorf begrüßt, wenn von der Möglichkeit der Partizipation Gebrauch gemacht wird“, heißt es.

Düsseldorf startete Anfang 2024 mit der Kommunalen Wärmeplanung. Alle deutschen Großstädte sind gesetzlich verpflichtet, eine Kommunale Wärmeplanung bis spätestens 30. Juni 2026 zu erstellen. Das Ergebnis für Düsseldorf soll im Frühjahr 2026 vorliegen. Der Rat wird den Plan voraussichtlich am 7. Mai beschließen.