6 Punkte für 26: Jochen Ott und SPD-Landesspitze stellen programmatische Neuausrichtung der NRWSPD vor.
Auf seiner Klausurtagung vom 23.-24. Januar 2026 hat der SPD-Landesvorstand wichtige Weichenstellungen mit Blick auf die Landtagswahl 2027 vorgenommen. Neben der Nominierung von Jochen Ott als Spitzenkandidat hat der Landesvorstand mit dem Leitantrag »NRW, jetzt erst gerecht!« die angekündigte Kurskorrektur abgeschlossen. Mit 6 Punkten für 26 legt der größte SPD-Landesverband eine konkrete Programmatik vor, mit der NRW wieder gerecht gemacht werden soll.
Dazu Sarah Philipp, Vorsitzende der NRWSPD:
»Wir haben die Weichen für 2027 gestellt: Die NRWSPD zieht geschlossen und entschlossen mit Jochen Ott als Spitzenkandidat in den Wahlkampf. Wir haben zugehört, verstanden und eine klare Kurskorrektur vorgenommen – hin zu einer SPD, die Orientierung gibt und NRW wieder gerecht macht.
Unser Anspruch für die nächsten Monate ist klar: Wir wollen überraschen, aufholen und gewinnen, um Nordrhein-Westfalen wieder gerecht zu machen. Stillstand, Unsicherheit und ein Staat, der zu oft nicht funktioniert, sind kein Schicksal, sondern ein Auftrag zum Handeln. Mit Klarheit, Prioritäten und einem starken Kompass für mehr Gerechtigkeit kämpfen wir für sichere Arbeit, gute Bildung, funktionierende Infrastruktur und bezahlbares Wohnen. Die SPD ist bereit, Verantwortung zu übernehmen – mit einem konkreten Plan für Aufstieg, Fortschritt und ein starkes NRW ab 2027.“
Jochen Ott, designierter Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027 der NRWSPD:
»Die Vorstandsklausur war der Startschuss für unseren Weg zur Landtagswahl 2027. Wir treten an, um NRW zum familienfreundlichsten Bundesland Deutschlands zu machen, weil Gerechtigkeit im Alltag beginnt: bei funktionierenden Kitas, verlässlichen Schulen, guter Pflege und einem Staat, der unterstützt statt ausbremst.
Als Ministerpräsident möchte ich, dass NRW ab 2027 die Patenschaft für jedes neugeborene Kind übernimmt. Dabei stellt das Land mit der Geburt 5.000 Euro zur Verfügung. Diesen Betrag werden wir in einem Fonds bei der NRW-Bank anlegen, die damit arbeiten kann. Mit dem Start in das Berufsleben wird dieser Betrag ausgezahlt und ist ein wichtiger Baustein für mehr Chancengerechtigkeit.
Gute Bildung und kluge Köpfe sind zugleich die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, sichere Arbeit und eine starke Industrie im Wandel. Wir kämpfen für Arbeitsplätze, starke Kommunen, funktionierende Infrastruktur und bezahlbares Wohnen. Unsere 6 Punkte für 2026 sind ein klarer Plan, um Nordrhein-Westfalen wieder gerecht zu machen.«
Achim Post, Vorsitzender der NRWSPD erklärt:
»Die NRWSPD ist zurück auf dem Platz. Wir haben das Wochenende genutzt, um weitreichende Weichenstellungen zu treffen. Mit unserem designierten Spitzenkandidaten Jochen Ott und unserer inhaltlichen Neuausrichtung, mit der wir unser Land wieder gerecht machen wollen, spielen wir nach vorne. Wir wollen Hendrik Wüst bei der Landtagswahl auf seinem Spielfeld schlagen – auf dem Spielfeld der Landespolitik.
Unsere inhaltliche Neuausrichtung nimmt die wesentlichen Punkte in den Blick. Wir wollen NRW wieder gerecht machen. Dazu zählt auch eine Profilschärfung bei der inneren Sicherheit und der Integrationspolitik. Rund 15 Monate vor der Landtagswahl ist die NRWSPD aufgestellt. Wir machen 18 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen ein Angebot, um unser Land wieder gerecht zu machen und gehen zuversichtlich und selbstbewusst in die kommenden Monate.«