Standdatum: 26. Januar 2026.

Im Bremer Viertel auf der Kreuzung Sielwalleck/Ostertorsteinweg Menschen demonstriert.

Bild: Radio Bremen | Pascal Faltermann

Die Demonstranten zogen von der Innenstadt ins Bremer Viertel. Es gab Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Demo blieb friedlich, wie die Polizei mitteilt.

Die Polizei schätzt die Teilnehmerzahl auf circa 1.500, wie sie auf Anfrage mitteilte. Der Protestzug startete am Marktplatz, führte ins Bremer Viertel und kehrte für eine Abschlusskundgebung zurück in die Innenstadt. Bereits in der vergangenen Woche hatten fast täglich Kurdinnen und Kurden in Bremen und anderen deutschen Städten demonstriert.

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Darum geht es bei den Kämpfen in Syrien

In Syrien liefern sich Regierungstruppen und die kurdisch angeführte Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) Kämpfe um Macht, Einfluss und Gebietskontrolle in Nord- und Ostsyrien. Trotz des offiziellen Waffenstillstands gebe es weiter Angriffe auf die kurdischen Gebiete, lautete die Kritik.

Eine zentrale Rolle bei dem Konflikt nimmt die Region Rojava ein. Der kurdische Dachverband Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland ruft dazu auf, Rojava gemeinsam gegen die dschihadistischen Angriffe zu verteidigen. Die als Rojava bekannte kurdische Selbstverwaltung im Nordosten Syriens ist Teil des langen Strebens der Kurden nach einem eigenen Staat.

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Quelle:
buten un binnen.

Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 26. Januar 2026, 19 Uhr