Das prächtige Jugendstil-Gebäude wurde als Saalbau errichtet und diente zunächst der nahe gelegenen Oper am Rudolfplatz als Ballsaal. 1936 eröffnet dort die Familie Millowitsch mit dem Stück „Mädchen für alles“ ihr eigenes Volkstheater, das als kölsche Institution über drei Generationen geführt wurde. Dabei waren die Millowitsch nie Eigentümer, sondern immer Mieter des Gebäudes. Unter Peter Millowitsch gab es schließlich 2018 die letzte Vorstellung der weit über die Kölner Stadtgrenzen bekannten Theaterdynastie.