Harry Kane dreht komplett auf, Bayern schießt sich am 27.01.2026 eindrucksvoll zurück ins Titelrennen – doch eine VAR-Szene sorgt für heftige Diskussionen.

Anpfiff! Stand heute, 27.01.2026, brennt der Rasen… Der Rekordmeister meldet sich mit einem Donnerschlag zurück: Der FC Bayern München fegt im Heimspiel die TSG Hoffenheim mit 4:1 vom Platz, angeführt von einem überragenden Harry Kane. Der Engländer trifft doppelt, bereitet ein Tor vor und lässt die Allianz Arena beben – und trotzdem sprechen nach Abpfiff erstmal alle über eine wilde VAR-Entscheidung.

Topspiel in München: Kane übernimmt, Bayern explodiert

Schon nach wenigen Minuten war klar: Heute hat Bayern richtig Bock. Thomas Tuchel ließ offensiv feiern – mit Harry Kane vorne drin, dahinter die Kreativabteilung um Jamal Musiala und Leroy Sané. Hoffenheim versuchte mutig zu pressen, wurde aber eiskalt bestraft.

Das 1:0 fiel in der 14. Minute: Musiala tanzt zwei Gegenspieler aus, steckt perfekt in den Lauf von Kane. Der Engländer verzögert kurz, legt sich den Ball auf rechts und jagt ihn eiskalt ins kurze Eck – keine Chance für Baumann. Die Fans skandieren seinen Namen, die Südtribüne explodiert.

Hoffenheim wackelt, aber sie fallen nicht sofort. Im Gegenteil: In der 28. Minute der erste Stich der Gäste. Nach einem Ballverlust von Kimmich im Aufbau schaltet die TSG blitzschnell um, Kramari? bedient Weghorst, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einschiebt. Plötzlich ist das Stadion kurz still – aus dem Nichts der Ausgleich.

Der Knackpunkt: VAR-Schock vor der Pause

Dann kommt die Szene, über die Twitter – pardon, X – heute brennt: In der 40. Minute flankt Sané in den Strafraum, Kane steigt hoch, wird von Brooks am Trikot gezogen und geht zu Boden. Schiri Schlager lässt zunächst weiterlaufen, doch nach einem Hinweis aus dem Kölner Keller geht er selbst an den Monitor.

Nach langer Review-Phase zeigt er auf den Punkt – Elfmeter für Bayern! Hoffenheim-Spieler sind außer sich, Trainer Pellegrino Matarazzo protestiert wild an der Seitenlinie. Die Diskussion: Reicht dieses Ziehen wirklich für einen Strafstoß?

Kane ist das egal. In der 44. Minute verwandelt er eiskalt zum 2:1. Tunnel-Blick, kurzer Anlauf, rechts unten – Baumann ahnt zwar die Ecke, kommt aber nicht mehr dran. Die Bayern nehmen die Führung mit in die Kabine, doch im Netz überschlagen sich die Kommentare zu dieser VAR-Entscheidung.

Zweite Hälfte: Musiala zaubert, Bayern macht ernst

Nach der Pause bleibt Bayern gnadenlos dominant. Hoffenheim steht tiefer, lauert auf Konter, doch der Rekordmeister dreht das Tempo immer weiter hoch. Besonders Jamal Musiala hat einen dieser Abende, an denen er kaum zu stoppen ist.

In der 58. Minute das 3:1 – und es ist ein Traumtor: Kimmich verlagert das Spiel mit einem herrlichen Diagonalball auf Davies, der mit einem Kontakt in die Mitte auf Musiala weiterleitet. Der nimmt den Ball am Strafraumrand an, lässt zwei Gegenspieler stehen und schlenzt ihn mit rechts ins lange Eck. Die Allianz Arena steht Kopf, Musiala grinst, als wüsste er selbst, wie sehr dieses Tor in den Highlight-Clips rauf- und runterlaufen wird.

Hoffenheim versucht zu reagieren, bringt frische Offensivkräfte, aber Bayern spielt jetzt wie im Rausch. In der 72. Minute schnüren sie die TSG im eigenen Strafraum ein, schnelle Kurzpässe, viel Bewegung – am Ende chippt Musiala den Ball in den Fünfer, wo Kane ihn artistisch per Dropkick querlegt. Leroy Sané rauscht heran und drückt die Kugel zum 4:1 über die Linie. Feierabend. Statement-Sieg.

Die Stars des Abends: Kane, Musiala & ein wütender Kramari?

Harry Kane ist mit zwei Toren und einer Vorlage ganz klar der Mann des Spiels. Seine Mischung aus Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und Spielintelligenz in den Zwischenräumen macht den Unterschied. Musiala glänzt als Taktgeber, Dribbler, Raumöffner – und krönt seine Show mit einem echten Highlight-Tor.

Auf der anderen Seite ist Hoffenheims Frust riesig. Vor allem Andrej Kramari? beschwert sich nach Abpfiff lange beim Schiri-Team und verweist auf eine vergleichbare Szene im Bayern-Strafraum, bei der es keinen Pfiff gab. Genau dieser vermeintliche Doppelstandard ist es, der die Diskussionen im Netz anheizt.

Bayern-Fans sprechen vom „klaren Foul“ an Kane, Hoffenheim-Anhänger fühlen sich vom VAR benachteiligt. Fakt ist: Der Strafstoß zum 2:1 war der mentale Killer für die Gäste – und der Boost, den Bayern brauchte, um komplett zu dominieren.

Was bedeutet das für den Titelkampf? Hier geht’s zur aktuellen Blitz-Tabelle

Bundesliga live im Titel-Fieber: Bayern setzt ein Ausrufezeichen

In der Spitzengruppe der Bundesliga geht es eng zu, und genau deshalb ist dieser Sieg für die Münchner so brutal wichtig. Mit dem Dreier bleiben sie ganz nah an Leverkusen und Leipzig dran, der Druck auf die Konkurrenz steigt. Vor allem die Tordifferenz bekommt durch das 4:1 einen ordentlichen Push – im Meisterrennen kann genau das am Ende den Unterschied machen.

Für Hoffenheim hingegen ist die Niederlage ein kleiner Dämpfer im Kampf um die internationalen Plätze. Zwar muss man in München nicht zwingend punkten, aber die Art und Weise – inklusive der hitzigen VAR-Debatte – wird in den nächsten Tagen noch Thema sein.

Meinung aus der Kurve: Bayern mit Champions-League-Gesicht

Wenn Bayern so spielt wie heute, dann ist das ganz klar ihr Champions-League-Gesicht. Kane als eiskalter Vollstrecker, Musiala als Straßenkicker mit Weltklasse-Finish, Sané mit Tempo und Tiefgang – das fühlt sich schon sehr nach großer Bühne an. Klar, Hoffenheim ist nicht Real Madrid, aber solche Auftritte braucht ein Titelkandidat, um im Kopf wieder ganz oben anzukommen.

Gleichzeitig zeigt der Abend aber auch: Ohne VAR geht nix mehr – und mit VAR gibt es weiter jede Menge Zündstoff. Der Elfer für Kane ist einer dieser 50:50-Momente, bei denen du den Pfiff mit der einen Brille „klar“ und mit der anderen „auf keinen Fall“ findest. Genau das spaltet gerade die Kommentarspalten.

Für mich: Man kann den geben, aber man muss ihn nicht geben. In so einer Phase eines engen Spiels ist das eine Entscheidung mit richtig viel Gewicht. Und wenn du auf der anderen Seite eine ähnliche Szene nicht pfeifst, brauchst du dich über Fan-Wut nicht zu wundern. Transparenz bei den VAR-Erklärungen? Weiter Fehlanzeige.

Bayern wird das egal sein – sie sind wieder voll im Rennen. Und wenn Kane weiterhin so liefert, dann reden wir im Mai vielleicht nicht nur über die Torjägerkanone, sondern auch darüber, ob er das Meisterrennen im Alleingang gedreht hat.

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