Newsblog zur US-Politik
US-Flugzeugträger liegt nun näher am Iran – Reaktion folgt prompt
Aktualisiert am 27.01.2026 – 03:09 UhrLesedauer: 73 Min.
Eine Boeing F/A-18E Super Hornet landet auf dem Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“: Das Schiff liegt nun näher am Iran. (Quelle: Seaman Daniel Kimmelman)
Das US-Militär hat den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ näher an den Iran verlegt. Die Linke zeigt sich entsetzt über die Einwanderungsbehörde in den USA. Alle Entwicklungen im Newsblog.
In den USA droht in dieser Woche eine erneute Haushaltssperre („Government Shutdown“). Grund ist ein Streit zwischen den Demokraten und den Republikanern von Präsident Donald Trump über den Etat für das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS). Auslöser ist der Tod eines zweiten US-Bürgers, der in diesem Monat in Minneapolis von Beamten der Einwanderungsbehörde erschossen wurde. Die Demokraten im Senat wollen den Etat für das DHS in Höhe von 64,4 Milliarden Dollar blockieren. Die aktuelle Finanzierung läuft am Freitag um Mitternacht aus.
Die Demokraten forderten die Republikaner auf, das umstrittene Gesetz aus einem größeren Paket herauszulösen. Dieses Paket soll auch die Finanzierung für fünf weitere Bereiche bis zum 30. September sichern, darunter Verteidigung, Gesundheit und Verkehr. „Die Demokraten im Senat haben klargemacht, dass wir bereit sind, die fünf Gesetze getrennt vom DHS-Finanzierungsgesetz schnell voranzubringen“, erklärte der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer. „Wenn nicht, werden die Republikaner erneut für einen weiteren „Government Shutdown“ verantwortlich sein.“
Die Republikaner, die im Senat eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen haben, zeigten jedoch keine Anzeichen für ein Einlenken. Das Weiße Haus
forderte die Abgeordneten auf, das gesamte Paket zu verabschieden. Dies solle eine Schließung von Bundesbehörden nur drei Monate nach dem Ende der längsten Haushaltssperre in der US-Geschichte im November verhindern. Ein Mitarbeiter der demokratischen Führung sagte, die Republikaner und das Weiße Haus hätten sich zwar gemeldet, aber keine praktikablen Lösungen angeboten.
Donald Trump hat die islamistische Hamas für ihre Unterstützung bei der Suche nach der letzten toten israelischen Geisel gewürdigt. „Sie haben sehr hart daran gearbeitet, die Leiche zurückzuholen. Sie haben dabei mit Israel zusammengearbeitet“, sagte er der US-Nachrichtenseite „Axios“ in einem Interview. Man könne sich vorstellen, wie schwer das gewesen sei.
Auch zwei US-Beamte lobten am Montag, dass die Hamas sehr kooperativ gewesen sei. Sie bedankten sich in dem Zuge auch bei Vermittlern aus Katar und der Türkei, die sehr hilfreich gewesen seien, um die Hamas zur Zusammenarbeit zu bewegen.
