Qualmen beim Dorffest verboten
War das Rauchverbot richtig, Holzwickede?
Mathias Gaumann
Redakteur

Ein Schild mit Signalwirkung: Das Rauchverbot gilt noch, könnte aber nach der Debatte wieder fallen. (KI-generierte Fotomontage) © Gaumann
1 Min Lesezeit
Seit gut einem Jahr gilt bei gemeindlichen Freiluft-Veranstaltungen in Holzwickede ein generelles Rauchverbot. Nun will die CDU-Ratsfraktion die Regelung wieder aufheben – und beruft sich dabei vor allem auf praktische Erfahrungen aus dem Veranstaltungsalltag.
Nach Darstellung der CDU habe sich seit Einführung des Verbots gezeigt, dass dessen Umsetzung mit erheblichen organisatorischen Problemen verbunden sei. Auch verflüchtige sich der Tabakrauch unter freiem Himmel in der Regel schnell, die Belastung durch Passivrauch sei deutlich geringer als in geschlossenen Räumen. Die Partei will mit der Verwaltung ein neues Konzept erarbeiten, dass Nichtraucherschutz ermöglicht, ohne Raucher grundsätzlich auszuschließen.

Das erste Verbot seiner Art
Das Rauchverbot war im Dezember 2024 nach intensiver Debatte und anonymer Abstimmung im Gemeinderat beschlossen worden – als landesweite Premiere. Auslöser war ein Antrag der Partei „Die Partei“, die im Zuge der Cannabis-Legalisierung entweder die vollständige Freigabe oder ein generelles Verbot aller Rauchwaren forderte.
Doch wie bewerten die Menschen in Holzwickede das Rauchverbot heute? Ist es ein notwendiger Schritt für mehr Gesundheitsschutz – oder eine überzogene Regelung, die das gemeinschaftliche Feiern unnötig einschränkt?
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