Auf Handys, Klamotten und Geldsummen – auch ganz kleine – haben es die Kinder und Jugendlichen der Gruppe abgesehen, berichtet Polizeisprecher Moritz Peters. Und die Fälle häufen sich. Die Polizeidirektion Leipzig hat extra eine Ermittlungsgruppe für diese Fälle gegründet, weil sie so besonders sind: „Wir reden hier von etwa 150 Fällen, die diese Ermittlungsgruppe mittlerweile betreut. Und, sagen wir mal, von den Anführern der Gruppe haben wir vier Kinder. Also wir reden hier von zehn- und elfjährigen Kindern, die jeweils schon mehr als 100 Straftaten begangen haben.“
Zwei der Taten ereigneten sich im direkten Umfeld der Montessorischule im Leipziger Westen, die Sebastian Heider leitet. „Natürlich sind das Vorfälle, die einen komplett erschrecken – alle Beteiligten, die Kinder, die Eltern, die Schulgemeinde, keine Frage.“