Stand: 27.01.2026 07:17 Uhr

Ein Mann blickt auf einen einfahrenden ICE.

Ab Mai sollen zwei ICE-Verbindungen am Morgen nach Hamburg wegfallen.

Die Stadt Schwerin will verhindern, dass ab Mai zwei ICE-Züge am frühen Morgen nach Hamburg wegfallen. Die Stadtvertretung hat am Montagabend einstimmig beschlossen, dass der amtierende Oberbürgermeister Bernd Nottebaum (CDU) sich beim Land und bei der Deutschen Bahn für den Erhalt dieser Verbindungen einsetzen soll. Betroffen wären ICE-Züge, die viele Berufspendler nutzen. Andere Verbindungen würden sie erst später nach Hamburg bringen, außerdem wäre die Fahrzeit deutlich länger. Die Bahn hatte angekündigt, dass die frühen ICE ab Mai nicht mehr fahren sollen, weil sie nicht wirtschaftlich genug seien. Die Stadt will nun nicht nur gegen diese Streichung vorgehen, sondern auch prüfen, ob es Ersatzangebote geben kann, zum Beispiel andere Zugverbindungen zu ähnlichen Zeiten. Für Pendler aus Westmecklenburg und der Landeshauptstadt sei das wichtig, weil sie auf zuverlässige und schnelle Züge angewiesen seien, so die Stadtvertreter.

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NDR.de | Nachrichten aus dem Studio Schwerin | 27.01.2026 | 07:18 Uhr

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