Für 2025
Blitzerbilanz: So viele Millionen Euro zahlen Raser
Aktualisiert am 27.01.2026 – 05:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Blitzer an der Wolfenbütteler Straße: Die Stadt bilanziert für 2025. (Quelle: Katharina Keller/t-online)
Zwei stationäre Blitzstationen gibt es in Braunschweig. Einer davon löste im vergangenen Jahr deutlich häufiger aus als der andere.
Jeweils zu beiden Seiten können die Blitzer auslösen: An der Wolfenbütteler und an der Gifhorner Straße stehen die stationären Blitzer in der Stadt Braunschweig. Darüber hinaus setzt die Verwaltung mobile Messfahrzeuge ein.
Im vergangenen Jahr ahndete die Stadt auf der Gifhorner Straße 822 Verstöße in beide Fahrtrichtungen. Auf der Wolfenbütteler Straße gab es 6.072 Verstöße und damit deutlich mehr. Die Zahl gilt ebenfalls für beide Fahrtrichtungen.
Die beiden mobilen Messfahrzeuge lösten zusätzlich im vergangenen Jahr 22.467 Mal aus. Der sogenannte Blitzanhänger dann noch einmal 15.851 Mal. Häufig würden die mobilen Blitzer im Bereich von Gefahrenstellen stehen – hier sind Schulen, Kindergärten, Seniorenheime sowie Tempo-30-Zonen als Beispiele von der Stadt genannt. Die Messstellen werden in Abstimmung mit der Polizei eingerichtet, teilt die Stadt auf Anfrage der Braunschweig-Redaktion von t-online mit.
Die Höchstgeschwindigkeit aus dem vergangenen Jahr wurde auf der Gifhorner Straße gemessen: Hier sei ein Fahrer mit 152 Kilometern pro Stunde bei erlaubten 50 unterwegs gewesen.
Im vergangenen Jahr nahm die Stadt nach eigenen Angaben 2,78 Millionen Euro ein. Stadtsprecher Rainer Keunecke sagt: „Ziel der Kontrollen ist nicht das Generieren von Einnahmen.“
So handele es sich bei der Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs um einen öffentlichen Auftrag zur Verkehrssicherheit, für den auf der Ausgabenseite erhebliche Aufwendungen für die technischen Geräte sowie Personalkosten entstünden. Damit gemeint ist etwa das Messpersonal, Bußgeldabteilung oder Vollstreckungsstelle der Stadtkasse.
