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Pfarrei St. Dionysius
Küster Ludger Finke geht in den Ruhestand.
Der „Möglichmacher“ der Bonifatiuskirche
Küster Ludger Finke geht in den Ruhestand
Küster Ludger Finke wurde im Januar 2026 von den Herner Katholiken in den Ruhestand verabschiedet. Dabei floss auch manche Träne. Über 15 Jahre war er als Küster in St. Bonifatius tätig. „Und als fester Bestandteil in der Pfarrei St. Dionysius als „Möglichmacher“ nicht wegzudenken“, so Messdienerin Lisa Höcker. Für die meisten Menschen ist der Küster derjenige, der die Kerzen anzündet, die Glocke zum Gottesdienstbeginn läutet und die Kollekte einsammelt. Doch der Beruf ist vielfältiger.
Ludger Finke war verantwortlich für die Vorbereitung des Kirchenraums und der Sakristei für die Gottesdienste. Finke war damit Dreh- und Angelpunkte bei allem, was mit Gottesdiensten, Gewändern, Geräten, Räumlichkeiten, Terminen usw. zu tun hat. Vom Blumenschmuck über die Kirchenheizung, von den liturgischen Regeln bis zu Versicherungsfragen war er im Thema.
Bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen (so auch bei den umfangreichen Vorbereitungen für den ZDF-Fernsehgottesdienst zu Jahresanfang) und den Ideen aus dem Kreis der Engagierten war er der „Möglichmacher“.
Der engagierte Küster blickte nicht selten zunächst bei manchen oft herausfordernden Ideen skeptisch drein, habe aber trotz Zeitdrucks alles stets hilfsbereit umgesetzt. „Ihnen war es wichtig, für die Gläubigen einen würdigen Raum für ihren Glauben zu gestalten. Wir danken Ihnen dafür vielmals!“, so Pfarrei-Verwaltungschef Andreas Trentmann und Pfarrer Dr. Nils Petrat in ihren Dankesworten.
Dienstag, 27. Januar 2026
| Quelle: Thomas Nückel, Pfarrei St. Dionysius