Apple hat die 2. Generation des Airtags vorgestellt, das mittlerweile bei Reisenden sehr beliebt ist. Mit verbesserter Funktechnik konnte Apple die Reichweite in zwei Szenarien verbessern.
Zum einen, wenn auch nicht exakt beziffert, wurde laut Apple die Reichweite der Bluetooth-Einheit vergrößert. Darüber ortet das Wo-Ist-Netzwerk (Find My) von Apple die grobe Position eines Airtags. Es reicht, wenn beispielsweise ein iPhone in der Nähe die Signale eines Airtags kurz aufschnappt. Im Flughafenumfeld ist das beispielsweise oft Vorfeldpersonal, das dem Wo-Ist-Netzwerk hilft.
Für die genaue Ortung ist hingegen eine andere Funktechnik verantwortlich: UWB. Die Reichweite des Ultra-Wide-Band-Chips wurde um 50 Prozent vergrößert. Die UWB-Technik ist beispielsweise beim Suchen innerhalb eines Kofferberges praktisch, denn das Tag kann auf wenige Zentimeter genau geortet werden. Das kann mittlerweile technisch auch Bluetooth in der Version 6.0 (Channel Sounding), doch die Technik ist noch zu neu und sie bräuchte eine weite Verbreitung von Bluetooth 6.0.

Das neue Airtag ist kaum vom alten Airtag unterscheidbar. Die Beschriftung hat sich aber leicht verändert. : Nahaufnahme eines Apple AirTag in einem orangefarbenen Lederanhänger vor hellem Hintergrund. Die runde, glänzende Metalloberfläche trägt das Apple‑Logo und ringförmige Beschriftungen (z. B. „AirTag“, „Find My“, „NFC“, „Bluetooth LE“, „IP67“). Deutliche Nahtdetails und spiegelnde Beleuchtung sichtbar, schlichtes Studio-Setting.
© Apple
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Das neue Airtag ist kaum vom alten Airtag unterscheidbar. Die Beschriftung hat sich aber leicht verändert.
© Apple
UWB funktioniert allerdings nicht in allen Ländern. Aktuell sind noch zwölf Länder gesperrt. Das betrifft wenige Länder in Osteuropa und in Asien.
Die erhöhte Reichweite kann zudem nur von neueren iPhones ausgenutzt werden. Darunter fallen etwa das iPhone Air oder das iPhone 15. Das iPhone 16e ist hiervon ausgenommen.
Das neue Airtag ist lauter
Des Weiteren hat Apple auch den Lautsprecher verbessert. Er tönt nun 50 Prozent lauter, was die akustische Reichweite verdoppeln soll. Ob das reicht, wenn das Airtag zwischen Schichten von Kleidung sich findet, bleibt abzuwarten.
In der Luftfahrt hat sich das Airtag bisher gut bewährt. Vergangenes Jahr verdeutlichten das auch Zahlen der Sita. Wenn sich in einem verlorenen Gepäckstück ein Airtag befindet, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlustes laut der Sita um 90 Prozent.
Das setzt natürlich voraus, dass die Fluggesellschaft das Airtag und dessen Positionsdaten auch nutzen kann. Die entsprechende Freigabe kann der Fluggast dem Bodendienstleister in der Regel unproblematisch weitergeben.
Laut Apple arbeitet das IT-Unternehmen aktuell mit 50 Fluggesellschaften zusammen. Welche das sind, teilt Apple allerdings nicht mit. Es gibt zwar eine Liste der gewöhnlich gut unterrichteten Apple-Gerüchteseite Macrumors, doch die hat Mitte Januar bisher nur 36 Airlines finden können.

Freigabe für die Gepäckverfolgung durch Fluggesellschaften. : Nahaufnahme eines iPhone-Displays mit einer Benutzeroberfläche, die das Teilen der Standortdaten eines weißen AirTag am silbernen Hartschalenkoffer anbietet. Heller, neutraler Hintergrund; oben eine Kartenvorschau sichtbar.
© Apple
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Freigabe für die Gepäckverfolgung durch Fluggesellschaften.
© Apple
Darunter sind aber viele bekannte Netzwerk-Airlines. Die Lufthansa-Gruppe ist ebenfalls fast vollständig vertreten. Nur die Discover Airlines unterstützt eine Suche per Airtag noch nicht – zumindest finden sich auf der Webseite von Discover keine Hinweise. Auch auf der Webseite der Ita Airways wird man bisher nicht fündig.
In der Regel hilft es aber trotzdem bei der Gepäckverlustmeldung dem Bodenpersonal die Position des Airtags mitzuteilen, selbst wenn die Airline das Tag nicht zur genauen Verfolgung nutzen kann.
Das Airtag der 2. Generation kostet einzeln 35 Euro und im Viererpack rund 120 Euro.

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