Neue Chance auf Spielpraxis 

1. FC Köln bricht Rondic-Leihe an Raków ab – Wechsel zu Preußen Münster

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Dieser Artikel erschien erstmals um 7:47 Uhr und wurde nach Bekanntgabe des Wechsels aktualisiert.

Im vergangenen Sommer verlieh Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln Imad Rondic an Raków Czestochowa, nur ein halbes Jahr später kehrt der Mittelstürmer nach Deutschland zurück. Der Deal mit dem polnischen Erstligisten wird mit sofortiger Wirkung aufgelöst, stattdessen geht es für den 1,90 Meter großen Angreifer zum Zweitligisten Preußen Münster.

Den Westfalen schließt sich Rondic ebenfalls per Leihe an, eine Kaufoption gibt es laut „Sky“ nicht. Rondics Vertrag in der Domstadt ist noch bis 2029 datiert, er war erst vor knapp einem Jahr aus Lodz an den Rhein gewechselt und erzielte während der Rückrunde 2024/25 in neun Ligaspielen ein Tor. Aus seiner nun beendeten Zeit bei Raków steht die ernüchternde Bilanz von null Treffern in 18 Pflichtspielen zu Buche.

„Wir bedauern sehr, dass die Leihe nach Polen sportlich nicht so verlaufen ist, wie sich alle Beteiligten das im Vorfeld erhofft hatten. Mit dem Wechsel zu Preußen Münster erhält Imad nun für die kommenden Monate die Chance, regelmäßig Spielzeit zu bekommen und auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen. Wir hoffen, dass er dort mit seinen Leistungen einen positiven Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann und seinen Teil dazu beiträgt, die sportlichen Ziele von Münster zu erreichen. Für diese neue Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg“, sagte FC-Sportchef Thomas Kessler.

Münsters Sportdirektor Jan Uphues erklärte: „Imad ist ein groß gewachsener und robuster Angreifer, der uns mit seiner körperlichen Präsenz als Ankerspieler dabei helfen soll, im Offensivspiel noch druckvoller zu agieren. Er gibt uns zusätzliche Tiefe und strahlt Gefahr in der Box aus. Er kennt die 2. Bundesliga und hat uns gezeigt, dass er große Lust auf diese Aufgabe hat.“ Rondic ist bei Preußen der zweite Neuzugang an diesem Dienstag nach Shin Yamada (25).

Wie u. a. das Portal „Geissblog“ zuletzt berichtete, kassiert Rondic in Köln „eine hohe sechsstellige Summe pro Jahr“. Ob und inwiefern Münster einen Teil des Gehalts im Zuge des Leihdeals übernimmt, ist nicht übermittelt.