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Und weiter geht‘s! Was BILD zuletzt schon berichtet hatte, ist jetzt fix: Köln-Stürmer Imad Rondic (26) wechselt auf Leihbasis zum Zweitligisten Preußen Münster. Der Bosnier war seit Anfang September 2025 an den polnischen Erstligisten Rakow Czestochowa ausgeliehen. Da Rondic dort zuletzt aber gar keine Rolle mehr spielte und in 16 Einsätzen (Liga, Pokal und Conference League) torlos blieb, wurde die Leihe abgebrochen.

„Wir bedauern sehr, dass die Leihe nach Polen sportlich nicht so verlaufen ist, wie sich alle Beteiligten, das im Vorfeld erhofft hatten. Mit dem Wechsel zu Preußen Münster erhält Imad nun für die kommenden Monate die Chance, regelmäßig Spielzeit zu bekommen und auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen. Wir hoffen, dass er dort mit seinen Leistungen einen positiven Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann und seinen Teil dazu beiträgt, die sportlichen Ziele von Münster zu erreichen. Für diese neue Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg“, sagt Sport-Boss Thomas Kessler (40).

Rondic hat Vertrag bis 2029

Rondic ist nach Sargis Adamyan (32) der größte Flop von Ex-Sportchef Christian Keller (47). Der Stürmer war im Februar 2025 von Widzew Lodz nach Köln gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Beim FC kam er in der Rückrunde neunmal in der 2. Liga zum Einsatz (1 Tor). Im Sommer wurde er dann von Neu-Trainer Lukas Kwasniok (44) aussortiert.

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Dabei hatte Rondic damals ganz andere Pläne und wollte sich in Köln eigentlich durchsetzen. Sein Berater Laurent Burkart (Agentur B360 Sports) hatte in BILD allen Transfer-Spekulationen einen Riegel vorgeschoben, sagte damals: „Ein Wechsel ist kein Thema und er ist nicht auf dem Markt.“ Dann kündigte er an: „Fußball-Deutschland wird schon noch sehen, zu was Imad in der Lage ist. Er arbeitet hart, ist intelligent, fühlt sich im Verein und der Mannschaft total wohl und wird mit Leistung überzeugen.“

Jetzt hoffen alle, dass der Spieler in Münster wieder in die Spur findet und sich für andere Klubs interessant macht. Es dürfte seine letzte Chance sein, bevor der Stürmer im Sommer ans Geißbockheim zurückkehrt. Köln zahlt nach wie vor einen Großteil seines Gehalts (60.000 Euro/Monat) und wird darauf hoffen, Rondic zur neuen Saison endgültig verkaufen zu können.