Trilex hat in den nächsten Tagen auf den Strecken Zittau – Dresden und Görlitz – Dresden weniger Triebwagen als geplant zur Verfügung. Grund sind nach Angaben des Unternehmens Länderbahn ungewöhnlich viele Fahrzeugausfälle, etwa durch witterungsbedingte Schäden oder nach Zusammenstößen mit umgekippten Bäumen. Betroffen sind die RE1 und RE2 sowie RB60 und RB61. Eine Sprecherin sagte, man wolle Komplettausfälle vermeiden.

Allerdings müssten Reisende damit rechnen, dass in den Zügen weniger Plätze zur Verfügung stehen. Das liegt daran, dass mehr einzelne Triebwagen anstatt zusammengekuppelte Züge unterwegs sind. Die geringeren Platzkapazitäten würden den Reisenden vorab angezeigt. Ein Triebwagen verfügt über rund 120 Sitzplätze.

Die Werkstätten der Länderbahn in Görlitz und Neumark würden die kaputten Züge reparieren, allerdings seien nicht stets alle benötigten Ersatzteile sofort verfügbar, hieß es.

Auf Ersatzzüge könne das Unternehmen nicht zurückgreifen, da nur baugleiche Baureihen mit einheitlicher Software gekuppelt fahren können. Ferner fallen auch Stammfahrzeuge aus, die sich wegen gesetzlich vorgeschriebener Hauptuntersuchungen planmäßig in den Werkstätten stehen.