Ein Bauzaun verläuft quer durch die Kapelle St. Johannes im Herzen Gerkeraths. Er trennt den vorderen Bereich, der nun für Gottesdienste genutzt werden muss, vom hinteren, der für die Öffentlichkeit abgesperrt ist. Der Grund: Über dem Altar klaffen Löcher in der Decke, die geöffnet werden musste, um an die Bausubstanz zu kommen. Festgestellt wurde dabei vor geraumer Zeit, dass das Dach, aber auch das Fundament und die Fassade saniert sowie die Wände getrocknet werden müssen. Mittlerweile sei die Gefahr, dass Putz oder Ähnliches von der Decke über dem Altar bröckelt, so groß, dass sich die Pfarrei im Herbst für die Sperrung entschieden hatte. Seither wird auf kleinem Raum in der denkmalgeschützten Kapelle gefeiert, deren Zukunft seit bald zwei Jahren ungewiss ist.