Ärger um nicht bezahlte Leistungen für Menschen mit Behinderung: Statt 500 000 Euro, wie behauptet, seien nur knapp 40 000 Euro offen, sagt Bürgermeisterin Alexandra Sußmann.

Sind es nun eine halbe Million oder knapp 40 000 Euro, die die Stadt Stuttgart der Lebenshilfe schuldet? In einem Interview mit unserer Zeitung hatte der Vorstand der Lebenshilfe Stuttgart, Andreas Galts, gesagt, dass sie Außenstände in Höhe von rund 500 000 Euro hätten „aufgrund von nicht bezahlten Rechnungen seitens der Behörden für Leistungen, die wir nachweislich vereinbarungsgemäß erbracht haben“. Das Sozialamt sei „bisher nicht in der Lage, die Leistungsgewährung nach dem Bundesteilhabegesetz vertragsgemäß umzusetzen“. Bei den Bewilligungsverfahren für Menschen mit Behinderung würden „schon lange keine Fristen mehr eingehalten“.