>>> Hier geht es zur Tabelle der 3. Liga >>> Zum WhatsApp-Kanal für die 3. Liga ____ Überragender Naderi sorgt für Rostocker Gala So., 25.01.2026, 13:30 Uhr
Mannheim fehlte in den Anfangsminuten der Zugriff auf befreit aufspielende Rostocker. Viele Möglichkeiten brauchte die Kogge auch nicht, um das gewinnbringend auszunutzen. Der aktive Ryan Naderi leitete weiter auf Jonas Dirkner, der resolut und wuchtig per Direktabnahme in die Maschen traf (12.). Der SV Waldhof agierte bis dahin noch zu passiv und erschwerte sich das eigene Leben zu allem übel auch noch mehr. Emmanuel Iwe fällte Jan Mejdr an der Seitenlinie mit bereits einer Gelben Karte im Gepäck und wurde folgerichtig des Feldes verwiesen (30.). Die Hansa legte daraufhin dann auch noch einmal vor der Pause nach. Eine Hereingabe von Naderi fand den Kopf von Andreas Vogelsammer, der die Kugel unkonventionell aber effektiv im Netz unterbrachte (39.).
Nach dem Seitenwechsel versuchten es die Hausherren mit dem Mut der Verzweiflung noch einmal nach vorne, verpassten aber jeweils durch Felix Lohkemper den Anschlusstreffer (57., 66.). So waren wieder die Rostocker an der Reihe. Erneut war Naderi entscheidend beteiligt, der in der Gefahrenzone auf Emil Holten weitergab, welcher das dritte Tor und damit auch die Vorentscheidung nachlegte (75.). Zehn Minuten später erzielte Christian Kinsombi sogar auch das vierte Tor (85.), was den überzeugenden Auftritt der Kogge noch einmal untermauerte.
SV Waldhof Mannheim – F.C. Hansa Rostock 0:4
SV Waldhof Mannheim: Thijmen Nijhuis, Tim Sechelmann (83. Denis Kryeziu), Lukas Klünter, Niklas Hoffmann, Oluwaseun Ogbemudia (53. Maximilian Thalhammer), Janne Sietan, Arianit Ferati (67. Lovis Bierschenk), Diego Michel, Vincent Thill (46. Kushtrim Asallari), Felix Lohkemper (67. Terrence Boyd), Emmanuel Iwe
F.C. Hansa Rostock: Benjamin Uphoff, Ahmet Gürleyen, Florian Carstens (76. Franz Pfanne), Viktor Bergh, Marco Schuster, Jonas Dirkner, Benno Dietze (68. Cedric Harenbrock), Jan Mejdr (46. Nico Neidhart), Kenan Fatkic, Ryan Don Naderi (83. Christian Kinsombi), Andreas Voglsammer (68. Emil Holten)
Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn)
Tore: 0:1 Jonas Dirkner (12.), 0:2 Andreas Voglsammer (39.), 0:3 Emil Holten (75.), 0:4 Christian Kinsombi (85.)
Gelb-Rot: Emmanuel Iwe (30./SV Waldhof Mannheim/)
____ Remis an der Bremer Brücke
So., 25.01.2026, 16:30 Uhr
Nach ereignislosem Beginn in die Partie stach der VfL zuerst. Jonas Kehl brachte den Ball vors Tor und fand damit den einlaufenden Bjarke Jacobsen, der cool einschädelte (17.). Osnabrück verpasste kurz darauf sogar den Doppelschlag. Kehl marschierte in Richtung Strafraum der Löwen, nahm sich ein Herz, verfehlte das Tor aber nur haarscharf (19.).
1860 nahm sich bis dahin noch zurück, hatte aber gleich mit der ersten Chance Erfolg. Über David Philipp und Philipp Maier ging die Kugel weiter auf Kevin Volland, der überlegt ins Eck abschloss (25.). Als auf der anderen Seite Raphael Schifferl gegen den Abschluss von Robin Meißner rettete (27.), passierte wieder eine Weile nicht viel Konkretes in den Strafräumen.
Offensiv bemühter zeigten sich grundsätzlich die Hausherren, was sich auch im zweiten Durchgang fortsetzen sollte. Doch echt Großchancen blieben Mangelware. Schon in der 72. Spielminute probierte es Meißner mal mit einer Direktabnahme, die das Ziel aber knapp verfehlte. Auch für die Löwen fehlte dem eingewechselten Justin Steinkötter das notwendige Zielwasser (74.). Viel mehr tat sich auch in der Schlussphase nicht mehr. Schlussendlich trennen sich die beiden Teams schiedlich und friedlich mit jeweils einem Zähler.
VfL Osnabrück – TSV 1860 München 1:1
VfL Osnabrück: Lukas Jonsson, Niklas Wiemann, Yigit Karademir, Jannik Müller, Bryan Henning (59. Fridolin Wagner), Patrick Kammerbauer (86. Kai Pröger), Bjarke Jacobsen, Tony Rudy Lesueur, Lars Kehl (86. Luc Ihorst), Robin Meißner, Julian Kania (59. Ismail Badjie) – Trainer: Timo Schultz
TSV 1860 München: Thomas Dähne, Max Reinthaler, Raphael Schifferl, Clemens Lippmann (70. Marvin Rittmüller), Kilian Jakob, Siemen Voet, David Philipp (70. Justin Steinkötter), Thore Jacobsen, Philipp Maier, Kevin Volland (90. Tim Danhof), Patrick Hobsch – Trainer: Markus Kauczinski
Schiedsrichter: Nico Fuchs
Tore: 1:0 Bjarke Jacobsen (17.), 1:1 Kevin Volland (25.)
____ Verl gibt trotz bemühter Vorstellung Tabellenführung aus der Hand So., 25.01.2026, 19:30 Uhr
Nach allgemeiner Abtastphase bot sich dem SCV die Chance zur Führung fast aus dem Nichts. Dennis Waidner nahm von der linken Seite Fahrt auf und zog Richtung Strafraum. Sein darauffolgender Abschluss landete aber nur am Querbalken (14.). Allmählich kam etwas Pfiff in die Partie und besonders die Chancen-Qualität sollte dramatisch zunehmen. Zunächst verpasste Nikolas Agrafiotis aus kurzer Distanz und freistehend die Chance auf SVWW-Führung – sein Abschluss flog über den Kasten (24.), woraufhin auch Verl den Torschrei schon auf den Lippen hatte, doch Sascha Mockenhaupt lenkte den gefährlichen Abschluss von Alessio Besio noch am Tor vorbei (26.).
Die nächste Großchance sollte schließlich sitzen – und die entfiel auf die Wiesbadener. Mockenhaupt fand mit seiner Hereingabe den erneut verweisen Agrafiotis, der es diesmal besser machte und schnörkellos zur Führung traf (34.).
Verl war um eine Antwort bemüht, drang aber erst wieder nach dem Seitenwechsel gefährlich vor das Hessener Tor. Berkan Taz gab weiter auf Besio, dessen Abschluss von der Strafraumgrenze hauchdünn am rechten Pfosten vorbeiflog, Schlussmann Noah Brdar wäre geschlagen gewesen (49.).
Die Ostwestfalen wollten daraufhin mehr, die entscheidende Situation ließ jedoch noch auf sich warten. Die scharfe Hereingabe von Oualid Mhamdi verpasste Jonas Arweiler nur knapp (60.). So verstrichen die Minuten immer weiter, der SVWW konnte die Offensivansprüche der Gäste auch immer wieder gut absorbieren. So durften sich die Hausherren schon wie die vorzeitigen Sieger fühlen, nachdem Moritz Flotho auf Vorlage von Greilinger das 2:0 nachlegte (80.). Doch fast schon im Gegenzug belohnte sich Verl auch endlich mal. Taz setze Arweiler in Szene, der die Kugel sauber verarbeitete und schließlich gekonnt ins Eck abzog (81.). Verl musste nun noch einmal mehr investieren, Wiesbaden nur noch die Schlussminuten überstehen. Und in der Tat wurde es noch einmal brandgefährlich, als Fynn Otto nach einer Flanke aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, der Ball jedoch auf der Linie geklärt wurde (90. +1). Der SCV schmiss alles nach vorne, doch ohne Erfolg. Schlussendlich behauptete sich der SVWW und hält sich im erweiterten Feld der Aufstiegsaspiranten.
SV Wehen Wiesbaden – SC Verl 2:1
SV Wehen Wiesbaden: Noah Brdar, Sascha Mockenhaupt, Justin Janitzek, Florian Hübner, Tim Neubert, Tarik Gözüsirin, Niklas May (88. Gino Fechner), Donny Bogicevic, Nikolas Agrafiotis (65. Moritz Flotho), Fatih Kaya (65. Robin Kalem), Lukas Schleimer
SC Verl: Philipp Schulze, Fynn Otto, Niko Kijewski, Oualid Mhamdi (74. Marco Wörner), Dennis Waidner, Berkan Taz, Joshua Eze (73. Julian Stark), Martin Ens, Yari Otto (56. Jonas Arweiler), Timur Gayret, Alessio Besio (82. Antonio Fóti)
Schiedsrichter: Michael Näther (Neschwitz)
Tore: 1:0 Nikolas Agrafiotis (35.), 2:0 Moritz Flotho (80.), 2:1 Jonas Arweiler (82.)
____ So geht es weiter
22. Spieltag
30.01.26 TSV Havelse – FC Erzgebirge Aue
31.01.26 1. FC Saarbrücken – VfL Osnabrück
31.01.26 Viktoria Köln – SV Waldhof Mannheim
31.01.26 FC Energie Cottbus – TSG 1899 Hoffenheim II
31.01.26 F.C. Hansa Rostock – FC Ingolstadt 04
31.01.26 TSV 1860 München – Alemannia Aachen
31.01.26 1. FC Schweinfurt 05 – SSV Jahn Regensburg
01.02.26 SSV Ulm 1846 Fußball – MSV Duisburg
01.02.26 SC Verl – VfB Stuttgart II
01.02.26 Rot-Weiss Essen – SV Wehen Wiesbaden
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