Der Beginn des Spiels verlief weitgehend unspektakulär. Die von Verletzungen gebeutelten Eisbären, bei denen nun auch noch Angreifer Blaine Byron bis zum Saisonende ausfällt, brauchten eine Weile, um offensive Fahrt aufzunehmen. Dennoch war es eine verdiente Führung, die Ty Ronning den Berlinern in der 16. Minute sicherte. Nach einem Bully zog Ronning von der blauen Linie direkt ab und ließ dem in seiner Sicht gestörten Augsburger Goalie keine Chance.

Verdient war die Führung, weil sich die Berliner zwar nur wenige Chancen erspielten, Augsburg im ersten Drittel allerdings keine einzige hatte. Mit einem starken Forechecking und hoher Intensität erstickten die Eisbären-Defensivreihen jegliche Augsburger Offensivhoffnungen, bevor diese zur Entfaltung kommen konnten.

Im zweiten Drittel dauerte es dann nur wenige Sekunden, bis die Gastgeber ihre erste Chance hatten. Allerdings war Berlins Goalie Jake Hildebrand zur Stelle und parierte mit starkem Reflex. Auf der anderen Seite des Eises waren es nun die Eisbären, die offensiv weitgehend harmlos blieben. Erst nach 35 gespielten Minuten wurde es wieder richtig brenzlig vor dem Augsburger Tor. Allerdings scheiterte der stochernde Liam Kirk denkbar knapp am 2:0.