Er kam mit großen Erwartungen zu Eintracht Braunschweig, konnte sie aber nicht ansatzweise erfüllen. Die Folge: Im vergangenen Sommer hat der Traditionsverein aus Niedersachsen Walid Ould-Chikh in seine Heimat verliehen.

Dort soll der Mittelfeldspieler zeigen, was er drauf hat – und am besten Eintracht Braunschweig auch etwas Kohle reinbringen. Denn Ould-Chikh wurde mit einer Kaufoption an Heracles Almelo verliehen. Das Problem: Dem Klub droht der Abstieg.

Eintracht Braunschweig: Leihprofi droht der Abstieg

Die magere Bilanz von Ould-Chikh bei Eintracht Braunschweig: neun Spiele, kein Tor, keine Vorlage. Dafür hatte ihn der BTSV 2024 nicht geholt. Da kein fester Abnehmer gefunden wurde, ging es für den 26-Jährigen per Leihe zu Heracles Almelo in die niederländische Liga.

Auch interessant: Flop flüchtet – nächster Abgang bei Eintracht Braunschweig

Gut für Ould-Chikh: Er gehört nach anfänglichen Problemen fest zur Startelf, steuerte einen Treffer bei und bereitete vier Tore vor. Bitter für Ould-Chikh: Es droht der Abstieg. Almelo steht nämlich auf dem letzten Platz der Eredivisie. Bis zum rettenden Ufer sind es zwar drei Punkte, doch die Formkurve zeigt weiter nach unten. Vier Niederlagen gab es zuletzt in Folge.

Schafft der Klub nicht bald die Wende, dürfte es zum Saisonende richtig bitter werden. Denn dann würde der Gang in die 2. Liga folgen. Und wie würde es für Ould-Chikh weitergehen?

Wie geht es für Ould-Chikh weiter?

Sollte Heracles Almelo bei einem Abstieg nicht die Kaufoption ziehen, muss Ould-Chikh zu Eintracht Braunschweig zurückkehren. Immerhin konnte der Niederländer bislang gut auf sich aufmerksam machen. Einige interessierte Klubs dürften sicherlich die guten Leistungen mitbekommen haben.

Mehr Nachrichten für dich:

Es bleibt also abzuwarten, was mit dem Mittelfeldspieler passiert. In der Löwenstadt hat Ould-Chikh noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Eine Zukunft bei den Niedersachsen hat er allerdings nicht, weshalb sich die Wege wohl zur neuen Saison trennen werden.