Ein 0:0-Unentschieden bei Greuther Fürth – und das in 90-minütiger Überzahl. Eintracht Braunschweig zeigt auch im zweiten Spiel der Rückrunde eine enttäuschende Leistung. Dabei wäre ein Dreier im Abstiegskracher so wichtig gewesen.
Spätestens jetzt ist die Euphorie bei Eintracht Braunschweig nach dem starken Hinrunden-Endspurt vor der Winterpause also endgültig verflogen. Stattdessen hat Trainer Heiner Backhaus nach dem Punkt in Fürth nun eine beunruhigende Vermutung.
Hat Eintracht Braunschweig vor der Pause „überperformt“?
„Ganz klar zwei Punkte verloren.“ Backhaus‘ kurzes Fazit zum Duell in Fürth hätte wohl deutlicher nicht ausfallen können, auch wenn der 43-Jährige gegenüber „Sky“ zu Protokoll gab, dass seine Mannschaft das dringend benötigte Tor hätte erzielen müssen. Doch bekanntermaßen erfüllte ihm seine Offensiv-Abteilung diesen Wunsch nicht. Doch steckt sogar noch viel mehr dahinter?
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Denn nur wenige Augenblicke später gab Backhaus zu Protokoll, dass seiner Mannschaft die Favoriten-Rolle – die sie in Fürth spätestens nach dem Platzverweis inne hatte – nicht gut tue. „Ich habe den Jungs gesagt, dass wir die Perspektive von unten vielleicht ein Stück weit auch brauchen und dann immer überperformt haben“, so Backhaus nach dem Spiel. Damit dürfte der Braunschweiger Übungsleiter vor allem auf die Siege gegen Kaiserslautern und Schalke vor der Winterpause anspielen.
BTSV zurück in der Außenseiterrolle
Immerhin: Folgt man Backhaus‘ Theorie, so dürften die kommenden Aufgaben Eintracht Braunschweig durchaus liegen. Gegen Gegner wie Karlsruhe, Darmstadt und Elversberg geht Eintracht Braunschweig sicher als klarer Außenseiter ins Duell.
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Und dennoch: Wirklich Mut machen Backhaus‘ Worte zur Überperformance seiner Mannschaft nicht. Es bleibt abzuwarten, ob der Braunschweiger Coach mit seiner Theorie in den kommenden Wochen richtig liegen wird.