02:01 Uhr | Studie: Mindestens 400.000 tote Soldaten im Ukraine-Krieg

US-Verteidigungsexperten gehen von mindestens 400.000 getöteten Soldaten im Krieg gegen die Ukraine aus. Laut einem Bericht der Denkfabrik Center for Strategic and International Studies entfallen mindestens 325.000 Tote auf die russische Seite, auf ukrainischer Seite rund 100.000. Hinzu kommen Hunderttausende Verwundete und Vermisste auf beiden Seiten. Die Verluste dürften in den kommenden Monaten weiter steigen. (Quelle: AFP)

01:32 Uhr | Umfrage: Viele Russen sehen ihr Land als Opfer des Westens

Viele Menschen in Russland fühlen sich einer Umfrage zufolge von feindlichen Staaten umzingelt und betrachten ihr eigenes Land als Opfer. Ursache sei jahrelange antiwestliche Propaganda, sagte der Soziologe Lew Gudkow vom Lewada-Zentrum. Als feindlich gelten vor allem Polen, Litauen, Großbritannien und Deutschland. Die USA werden meist als Konkurrent gesehen. Hoffnung auf ein Kriegsende setzten viele Befragte auf US-Präsident Donald Trump – nicht auf Kremlchef Wladimir Putin. (Quelle: dpa)

00:54 Uhr | Selenskyj zu direkten Gesprächen mit Putin über Gebietsfragen bereit

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Außenministers bereit, direkt mit Russlands Präsident Wladimir Putin über zentrale Streitfragen zu verhandeln. Es gehe um besonders heikle Themen wie Gebietsfragen und das von Russland besetzte Atomkraftwerk in Saporischschja, sagte Außenminister Andrij Sybiha. Russland fordert für einen Waffenstillstand territoriale Zugeständnisse. Direkte Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern sollen am Sonntag in Abu Dhabi fortgesetzt werden. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 27. Januar 2026

Russland hat einen Abzug der ukrainischen Truppen aus den noch von Kiew kontrollierten Teilen des Donbass als Voraussetzung für ein Ende des Krieges bezeichnet. Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew erklärte, ein Rückzug sei „der Weg zum Frieden“. Moskau kontrolliert nach eigenen Angaben rund 90 Prozent der Region. Laut einem Bericht der „Financial Times“ knüpfen auch die USA mögliche Sicherheitsgarantien an einen Gebietsverzicht der Ukraine.