Forscher entdecken winzige Proteine, die Nervenzellen reparieren und schützen können. Diese bahnbrechenden Erkenntnisse könnten zu einer neuen Klasse von Medikamenten für neurodegenerative Erkrankungen führen.
Forscher entdecken winzige Proteine, die Nervenzellen reparieren können. Diese sogenannten Mikroproteine galten lange als genetischer Müll – jetzt könnten sie der Schlüssel zur Behandlung von Alzheimer, Parkinson und anderen Hirnerkrankungen sein. Wissenschaftler vom Salk Institute und anderen führenden Zentren haben bahnbrechende Fortschritte gemacht.
Die versteckten Helfer im Erbgut
Erst moderne Technologien wie CRISPR brachten die winzigen Moleküle ans Licht. Mikroproteine bestehen aus weniger als 100 Aminosäuren und stammen aus kurzen, übersehenen Genabschnitten. Ihre Entdeckung ist ein Paradigmenwechsel: Was früher als nutzlos galt, steuert heute fundamentale Zellprozesse.
Im Gehirn wirken sie als präzise Regulatoren. Ein Beispiel ist das Mikroprotein SLC35A4-MP: Es reguliert metabolischen Stress und erhält die Struktur der Mitochondrien – der Kraftwerke der Zelle. Genau hier setzen viele neurodegenerative Krankheiten an.
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So könnten die Mini-Proteine heilen
Die neuen Erkenntnisse sind vielversprechend. Mikroproteine scheinen auf zwei Wegen zu wirken:
* Zellschutz: Sie erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Neuronen gegen Stress und dämmen entzündliche Prozesse ein, die Krankheiten wie Alzheimer vorantreiben.
* Direkte Reparatur: Sie könnten das Wachstum geschädigter Nervenfasern reaktivieren, indem sie Strukturen in den Wachstumskegeln stabilisieren.
Damit setzen sie an den Ursachen des neuronalen Verfalls an. Ein völlig neuer Ansatz, der körpereigene Reparaturprogramme gezielt anschaltet.
Vom Labor in die Medizin
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Aktuelle Studien in Tiermodellen zeigen bereits deutliche Verbesserungen der neuronalen Funktion. Die präklinischen Erfolge ebnen den Weg für klinische Studien am Menschen. Experten sehen hier das Potenzial für eine neue Klasse von Therapeutika.
Einfacher als Stammzellen?
Im Vergleich zu komplexen Stammzelltherapien könnten Mikroprotein-Medikamente entscheidende Vorteile bieten. Sie wären einfacher herzustellen und zu verabreichen – wie präzise molekulare Schalter.
Dennoch bleiben Herausforderungen: Die langfristige Sicherheit und die genaue Dosierung müssen in umfangreichen Studien geklärt werden. Die Branche beobachtet die Entwicklungen mit Spannung, denn sie könnte einen Multi-Milliarden-Dollar-Markt erschließen.
Die ersten Studien am Menschen könnten in fünf bis zehn Jahren starten. Gelingt der Schritt, ändert sich die Behandlung neurologischer Erkrankungen grundlegend. Für Millionen Patienten weltweit wäre das mehr als nur ein Hoffnungsschimmer.
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