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Das war nix von den Niners! Chemnitz verliert im Basketball-EuroCup krachend mit 81:97 bei Buducnost Podgorica (Montenegro). In Gruppe 2 sind die Play-offs für den BBL-Klub in Gefahr. Am nächsten Mittwoch steigt zu Hause ein „Endspiel“ gegen Trento (Italien).

Foto: BILD

Dabei geht es ordentlich los. Die Sachsen, die mit einigen Ausfällen zu kämpfen haben, gewinnen das erste Viertel noch mit 30:29. Dann aber der große Einbruch. Nur noch 14 Punkte bis zur Halbzeitpause! Mit 44:60 geht es in die Kabine.

„Nicht mit anzusehen!“: Chemnitz-Trainer schimpft über seine Stars

Chemnitz-Star Kostja Mushidi zur Pause: „Die haben 60 Punkte gemacht – das müssen wir stoppen! Wenn wir hier keine gute Defense spielen, haben wir keine Chance.“ Coach Rodrigo Pastore setzt noch wütend einen drauf – und rechnet knallhart mit seinem Team ab: „Unsere 1:1-Defense war nicht anzusehen! Wir hatten Angst, auch mal zu foulen. Das war nicht gut genug von uns.“

Kuriose Szene mitten im Spiel: Auszeit in der halbleeren Halle – und nur fünf Cheerleader stehen mitten auf dem Feld und versuchen mit einer Tanzeinlage bei lauter Musik für Stimmung und Unterhaltung zu sorgen.

Nach der Pause gibt es kein Basketball-Wunder. Podgorica lässt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Wenigstens wird nicht mehr die 100-Punkte-Schallmauer durchbrochen. Auf der Tribüne ziehen einige Fans vor Freude ihre Oberteile aus, feiern mit nacktem Oberkörper. MagentaSport-Kommentator Markus Krawinkel: „Chemnitz chancenlos! Bei so vielen Ausfällen war nicht mehr drin hier heute.“

Süße Aktion: Blackout-Moment bei Basketball-Knirps

Quelle: BILD20.01.2026

Ex-NBA-Profi Skylar Mays ist mit 22 Punkten bester Werfer der Gastgeber, wird zum „Player of the Match“ gewählt. Bei den Niners hat Mushidi am besten getroffen, hat am Ende 19 Zähler auf dem Konto. Das Hinspiel haben die Montenegriner mit 84:71 gewonnen.

Podgorica-Coach Andrej Zakelj: „Das waren mehr Punkte, als ich erwartet habe.“ Chemnitz-Trainer Pastore: „Im zweiten Viertel haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Für einen kurzen Moment in der zweiten Hälfte hatten wir das Spiel im Griff. 97 Punkte sind zu viel. Wir müssen in der Defensive einfach besser stehen. Wir kriegen bald hoffentlich ein paar Spieler zurück.“