Der Millionenbetrag ist laut Handelsblatt im dritten Quartal des vergangenen Jahres an den Ludwigshafener Konzern gegangen. Auch im vierten Quartal seien weitere Zahlungen erfolgt, schreibt das Handelsblatt. Das Geld komme über Dividendenzahlungen von Wintershall DEA in die BASF-Kasse, heißt es weiter.

Ein Teil einer Fabrikanlage der BASF in der Dämmerung.

BASF Hauptsitz in Ludwigshafen

Bundesregierung gab 2016 Garantien

2016 hatte die frühere BASF-Tochter von der damaligen Bundesregierung Garantien für Investitionen in russische Gasfelder bekommen. Jetzt profitiert der Konzern offenbar von Entschädigungszahlungen des Bundes für die Russland-Aktivitäten, die nach dem Beginn des Ukraine-Krieges aufgegeben wurden.

Gesamtsumme 1,8 Milliarden Euro?

Die genaue Gesamtsumme der Garantien ist nicht bekannt, auch hier beruft sich das Handelsblatt aber auf Branchenkreise und nennt 1,8 Milliarden Euro. 2024 hatte die BASF das Öl- und Gasgeschäft von Wintershall DEA an einen britischen Energiekonzern verkauft. Dazu gehörten aber offenbar nicht die Ansprüche aus den deutschen Staatsgarantien. Genauere Angaben will die BASF laut Bericht bei der Vorlage der Jahresbilanz 2025 Ende Februar machen.