Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten von Universitäten und Hochschulen dazu aufgerufen, am Mittwoch ihre Arbeit niederzulegen. Grund dafür: ver.di fordert eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent für Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

Warum an Unis in BW gestreikt wird

Monatlich sollen Angestellte mindestens 300 Euro mehr bekommen. Nachwuchskräfte sollen zudem monatlich 200 Euro mehr bekommen und nach erfolgreicher Ausbildung unbefristet übernommen werden. Zudem möchte die Gewerkschaft erreichen, dass der Tarifvertrag auch für studentische Hilfskräfte gilt.

An diesen Unis in BW wird gestreikt

An dem bundesweiten Streik am Mittwoch nehmen auch Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg teil. Laut ver.di wird hier im Land gestreikt:

  • Universität Freiburg
  • Universität Heidelberg
  • Studierendenwerk Heidelberg
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Hochschule Heilbronn
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn
  • Studierendenwerk Heilbronn
  • Universität Karlsruhe
  • Hochschule Karlsruhe
  • Hochschule Konstanz
  • Universität Mannheim
  • Studierendenwerk Mannheim
  • TH Mannheim
  • DHBW Mannheim
  • Musikhochschule Mannheim
  • Universität Hohenheim
  • Studierendenwerk Stuttgart
  • Staatsschule für Gartenbau
  • Universität Stuttgart
  • Universität und Studierendenwerk Tübingen
  • Universität Ulm
  • Technische Hochschule Ulm

Gewerkschaft ver.di: Universitäten bieten ihren Beschäftigten „Prekariat“

Annelie Schwaderer, stellvertretende Landesfachbereichsleiterin von ver.di Baden-Württemberg, sagt: „Beschäftigte in den Mensen arbeiten in teuren Universitätsstädten mit bescheidenen Einkommen und sollen keinen Mindestbetrag als Ausgleich bekommen.“

Im Wissenschaftsbetrieb würden sich zudem „Kolleginnen und Kollegen von Befristung zu Befristung“ hangeln, fügte Schwaderer hinzu. „Die Universitäten wollen Exzellenz und bieten ihren Beschäftigten Prekariat.“ Laut ver.di sollen die Streiks in der kommenden Woche fortgesetzt werden.