Seit neun Spielen ohne Sieg

Trainer vor dem Aus? Bremen-Boss reagiert

28.01.2026 – 10:34 UhrLesedauer: 1 Min.

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Horst Steffen: Er kam aus Elversberg nach Bremen. (Quelle: IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images)

Werder steckt mitten im Abstiegskampf der Bundesliga. Nach der Pleite gegen Hoffenheim ist das Team schon seit neun Spielen ohne Sieg. Cheftrainer Horst Steffen bekommt dennoch Rückendeckung.

Bremens Sportchef Clemens Fritz hat signalisiert, dass er trotz der anhaltenden Negativserie des Bundesligisten weiter hinter Trainer Horst Steffen steht. „Ich sehe, wie er mit der Mannschaft arbeitet“, sagte Fritz nach dem 0:2 im Nachholspiel gegen die TSG Hoffenheim am Dienstagabend. „Ich sehe eine Mannschaft, die vom Trainer die Sachen mit an die Hand kriegt.“ Fritz spüre Steffens Energie und „positive Art“.

Die Bremer verharren nach der Niederlage auf dem 15. Tabellenplatz der Bundesliga, sind damit nur drei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Besonders die Offensivschwäche bereitet Sorgen: In fünf der vergangenen sechs Partien gelang Werder kein eigener Treffer.

Steffen weiß die Unterstützung seines Vorgesetzten zu schätzen. „Es ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte der 56-Jährige. „Aber es ist auch eine gute Bestätigung.“ Der Trainer wolle dieses Vertrauen „auch gerne weiter an die Spieler“ geben.

Am kommenden Samstag empfängt Werder im Weserstadion Borussia Mönchengladbach, das ebenfalls eine schwierige Phase durchlebt. Steffen gab sich im Vorfeld kämpferisch: „Ich glaube, dass die Mannschaft in der Lage ist, Spiele zu gewinnen. Und wir arbeiten daran, dass das bald passiert.“