Dem Kulturprojekt in der Landeshauptstadt fehlten entscheidende Stimmen. Nun scheint die Investition gesichert. Die Auswirkungen von Kürzungen für den Betrieb sind unklar.
Der umstrittene Neubau des Hauses für Film und Medien in der Landeshauptstadt ist gesichert. Bei der entscheidenden Abstimmung am Donnerstag im Gemeinderat wollen Sozialdemokraten und Volt dem von CDU und Grünen beworbenen, 115 Millionen Euro teuren Projekt zustimmen. Die drei Fraktionen verfügen über 37 von 60 Stimmen, OB Frank Nopper (CDU) über die 61. Die Sitzung wurde um eine Stunde auf 15.30 Uhr vorverlegt, damit Nopper teilnehmen kann. Bis zur Erklärung der SPD am Mittwochnachmittag war mit einer knappen Abstimmung gerechnet worden.