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Jetzt geht es um die Medaillen – und den EM-Titel!

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht im Halbfinale der Europameisterschaft. Ein Super-Sieg gegen Frankreich (38:34) reicht zum Einzug in die Medaillenrunde. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte die Truppe von Bundestrainer Alfred Gislason (66) eine beeindruckende Leistung. Juri Knorr (25/10 Treffer) führte die deutsche Mannschaft zum Erfolg.

Foto: BILD

Handball-EM: Juri Knorr überragt!

Die DHB-Truppe erwischt einen Top-Start, stellt durch jeweils zwei Treffer von Mario Grgić und Kapitän Johannes Golla auf 5:3. Die Franzosen bleiben aber dran, schließen ihre Angriffe blitzschnell ab. Nachdem Descat einen Siebenmeter an den Pfosten knallt und die Chance auf die erste Frankreich-Führung vergibt, startet Knorr in sein Super-Spiel.

Der Spielmacher jagt den Ball bei seinem dritten Treffer in nur drei Minuten mit 129 km/h ins Netz. Plötzlich führt Deutschland mit 12:8! In der Abwehr hauen sich unsere Jungs voll rein. Nur Superstar Dika Mem (7 Tore in Halbzeit 1) verhindert einen höheren Frankreich–Rückstand. Mit dem sechsten Knorr-Knaller und einem Golla-Treffer kurz vor der Pausen-Sirene geht es mit 19:15 in die Kabine.

Auch Späth liefert

In die 2. Halbzeit startet Deutschland wieder richtig gut, weil Knorr weiter liefert. Mit zwei Toren in 90 Sekunden baut er unsere Führung weiter aus (21:16). Nach 35 Minuten Spielzeit hat er bereits 10 Treffer auf dem Konto!

Und dann beginnt ein irres Torhüter-Duell zwischen dem zur Pause eingewechselten Späth (für Wolff) und Desbonnet. Der Deutsche feiert in wenigen Minuten vier Paraden, beim Franzosen sind es sogar fünf. Seine Leistung sogar dafür, dass unsere Nachbarn wieder verkürzen (26:24).

Als Mem auf einen Treffer Rückstand verkürzt, schickt Gislason Gigant Wolff zurück in den Kasten. Seine Parade gegen Bos ebnet den Weg zum 31:28. Aber die Franzosen lassen sich einfach nicht abschütteln (31:30). Wolff verhindert riesig den Ausgleich. Danach machen Uscins, Grgić Köster und Mertens den Sieg knapp zwei Minuten vor dem Ende endgültig klar (36:32).

Jetzt geht es am Freitag (17.45 oder 20.30 Uhr) wahrscheinlich gegen Kroatien um den Einzug ins Finale.